Microsoft betreibt gerade sehr stark virales Marketing, auf allen Microsoft affinen Blogs ist etwas über die neue, kommende Hyper-V Version 2008 R2 zu lesen und das zu recht.Microsoft räumt das Servervirtualisierungsfeld von hinten auf und setzt mit vielen neuen Features den Mitbewerb unter Druck.
Features:
- Live Migration - VMotion bzw. XenMotion aus dem Hause Microsoft, d.h. Verschieben von virtuellem Maschinen im laufenden Betrieb
- Fail-over Clustering - auch unter Restart HA bekannt, stürzt ein Hostsystem ab so werden die Workloads auf einem anderen Host automatisch neugestartet
- 64 logische Prozessoren (Cores) am Hostsystem
- 1TB RAM am Hostsystem
- 384 laufende virtuelle Maschinen und 512 virtuelle Prozessoren pro Server
- CPU Core Parking - erlaubt es nicht genutzte CPU Cores auszuschalten um Strom zu sparen, ganz im Sinne von Green IT
- Processor Compatibility - die Möglichkeit virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb zu migrieren, auch wenn sich die CPUs unterscheiden (z.B. zwischen einem System mit Core 2 Duo und Core 7i (Nehalem), nicht aber zw. AMD und Intel)
- Jumbo Frames in virtuellen Maschinen
- Hot add / remove von virtuellen SCSI Festplatten - hinzufügen und entfernen von virtuellen Festplatten im laufenden Betrieb
- VM Chimney (TCP offloading support in virtuellen Maschinen) - die Möglichkeit virtuellen Maschinen eine dedizierte Netzwerkkarten zuzuweisen und somit die virtuelle Netzwerkkarte zu umgehen
Diesen kann man sich aktuell als Release Candidate bereits für Proof-of-Concept und Pilotumgebung herunterladen.
Viele weitere Features (z.B. P2V, Patch-Management uvm.) kommen mit dem Einsatz des System Center Virtual Maschine Managers R2 noch hinzu, und das nicht zu knapp. Diese werden allerdings ein andermal besprochen.
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