Doch stellt sich gerade im Bereich der Servervirtualisierung oft die Frage, ob ich denn jetzt meinen Exchange oder SQL-Server auch wirklich auf XenServer betrieben darf - bekomm ich dann noch Support von Microsoft?
Diese Frage stellen sich viele Kunde sehr oft und hier sind auch viele Unwahrheiten bzw. Falschinformationen im Markt vorhanden. Wohl aus diesem Grund hat Microsoft ein nettes kleines Webtool bereitgestellt, welche die Frage nach dem "Dürfen" beantworten.
Server Virtualisation Validation Program Wizard (http://www.windowsservercatalog.com/svvp.aspx?svvppage=svvpwizard.htm)
In drei einfachen Schritten wählt man (1) das zu virtualisierende Produkt,

(2) die Virtualisierungsplattform und das gewünschte Gastbetriebssystem und

bekommt (3) eine klares Ergebnis ob Microsoft das ganze nun unterstützt oder man sich auf dünnes Eis begibt.

Das Ganze gibt es übrigens auch in "manueller Form" und zwar als Microsoft KB-Artikel mit der Nummer 957006 und dem Titel "Microsoft server software and supported virtualization environments" (http://support.microsoft.com/kb/957006).
2 Kommentar(e):
Das ist ein guter Beitrag. Nur leider hält es MS mit den Lizenzmodellen doch sehr unterschiedlich: Unserem Unternehmen beispielsweise wurde das sehr "lukrative" Enterprise Agreement unterbreitet, dass pro physikalischem Host, auf dem sich eine Betriebssysteminstanz aufhalten kann, eine Windows OS Lizenz gekauft werden muss.
Bedeutet konkret: In einem VMware Cluster mit 10 physikalischen Hosts benötigen wir PRO WINDOWS VM 10 Windows OS Lizenzen, da sich die Windows Workload durch vMotion auf jedem der physikalischen Hosts befinden kann. Fahren beispielsweise 200 Windows VMs in einem 10-Node VMware Cluster, so müssen 2000 Windows Lizenzen bereitgestellt werden, um den vertraglichen Bindungen gerecht zu werden.
Verrückt aber wahr. Ein für die Cema nicht unbedeutendes Wirtschaftsprüfungsunternehmen musste Millionen in die Hand nehmen, um diesen Auflagen des Softwaregigantens zu genügen.
Viele Grüße aus der schönen neuen Welt!
Hallo Anonym,
zumindest für 41 Server-Produkte hat Microsoft letztes Jahr die Lizenzbedingungen angepasst, so daß es nicht mehr nötig ist, z.B. 10 Exchange-Lizenzen zu kaufen (http://www.microsoft.com/presspass/press/2008/aug08/08-19EasyPathPR.mspx?rss_fdn=Press%20Releases). Allerdings werden die Betriebssysteme darin nicht erwähnt, da scheint es also weiterhin so zu sein.
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