Montag, 26. April 2010

Erste Praxiserfahrung zur Virtualisierung von CAD Arbeitsplätzen

Zentrale Bereitstellung von CATIA auf dem Prüfstand

Die Virtualisierungswelle rollt – auch in der Automobilindustrie. Unbestritten sind die Vorteile der Virtualisierung gerade bei Spezialanwendungen wie CATIA. Denn der Mehrwert geht über reine Kosteneinsparungen hinaus. „Zwei Fragen sind in der aktuellen Marktsituation entscheidend: Wie kann ich die IT-Betriebskosten weiter reduzieren, und wie kann ich noch dynamischer auf Marktanforderungen reagieren? Eine Antwort darauf ist die Virtualisierung von CATIA-Arbeitsplätzen“, sagt Rolf Braun, Vorstand der CEMA AG. Das zeigt auch das Pilotprojekt, das die CEMA AG bei einem namhaften Automobilzulieferer realisiert.

Mehr Dynamik fürs Geschäft
Das international tätige Unternehmen entwickelt an mehreren Standorten einzelne Komponenten sowie komplette Modullösungen für neue Fahrzeuggenerationen. Es hat mit Hilfe der CEMA AG bereits Server und Speicher virtualisiert und dadurch die IT-Infrastruktur weitgehend konsolidiert. Durch das zentrale Bereitstellen kompletter Entwickler-Arbeitsplätze will der Zulieferer weitere Vorteile ausschöpfen: Indem die Konstrukteure mit CAD-Applikationen auf Basis von Citrix XenDesktops arbeiten, soll nicht nur Geld eingespart, sondern gleichzeitig auch die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Auch bei diesem Projekt setzt der Zulieferer auf die Kompetenz der CEMA AG. „Als Platinum Solution Advisor zählen wir zu den zehn am höchsten autorisierten Citrix-Partnern in Deutschland. Dieser Status bürgt für exzellentes fachliches und technisches Knowhow sowie hohe Kundenzufriedenheit. Außerdem hat die von uns konzipierte Lösung überzeugt“, erklärt Braun.

So performant wie eine lokale Installation
Das Herzstück der Lösung ist ein Citrix XenDesktop HDX 3D TP3. Zunächst meldet sich der Anwender über ein Web Interface an und wählt dann die gewünschte CATIA-Workstation an. Hierbei handelt es sich um einen dezidierten physischen Rechner, der für den performanten Betrieb der ressourcenintensiven Anwendung mit entsprechender CPU-Leistung, ausreichendem Arbeitsspeicher (4 GB) sowie einer Grafikkarte mit mindestens 96 Cuda Cores ausgestattet wurde. Die Workstation informiert anschließend den Desktop Delivery Controller – eine Serverkomponente des XenDesktops für den initialen Kommunikationsaufbau – über den aktuellen Status der Benutzung („In Use“ / „Idle“). Ist die Workstation verfügbar, wird sie dem Anwender zugewiesen. Der Zugriff der Client-Workstation erfolgt über ein leistungsfähiges ICA-Protokoll, das durch die integrierte HDX-Technologie für schnelle Übertragungsraten auch bei großen Grafikdateien sorgt. „Die Performance der virtuellen Lösung ist hervorragend“, berichtet CEMA-Consultant Florian Gritschneder, der das Projekt vor Ort betreut. „Im LAN läuft die virtuelle Applikation genauso schnell wie auf den lokalen Arbeitsplätzen“. Aktuell wird die Lösung mit Produktivdaten im WAN getestet. Auch hier zeichnet sich ab, dass Antwortzeiten und Funktionalität die Kundenanforderungen voll und ganz erfüllen.

TCO senken, Flexibilität steigern
Dank der virtualisierten Applikation kann das Unternehmen für jeden Standort die benötigte Anzahl von CATIA-Arbeitsplätzen bereit stellen – vom Rechenzentrum aus. Teure, und häufig nicht voll ausgelastete, lokale Installationen entfallen. Gleichzeitig wird der Verwaltungsaufwand für die IT nachhaltig reduziert. So muss beispielsweise nur noch eine Instanz jeder Applikation gewartet und aktuell gehalten werden.

Zudem gewinnt das Unternehmen an Agilität: Die Entwickler können von ihrem Endgerät flexibel auf jede beliebige CATIA-Version zugreifen, die sie für einen bestimmten Auftrag brauchen. Das sichert einen reibungslosen Datenaustausch, der gerade in der mehrstufig vernetzten Automobilbranche essenziell ist. Denn das Konvertieren von Daten führt bei den Präzisionszeichnungen zu Genauigkeitsverlusten. „Diese Flexibilität wird immer wichtiger, da die Automobilhersteller in der Regel mit der neuesten CATIA-Version arbeiten. Bei Fahrzeugmodellen, die schon länger auf dem Markt sind, müssen Konstruktionsänderungen jedoch häufig in einer älteren Softwareversion vorgenommen werden“, erläutert Braun. Darüber hinaus sind Updates ohne langwierige Rollouts sofort und zeitgleich für alle Konstrukteure verfügbar. Das verbessert die standortübergreifende Zusammenarbeit.

Keine Daten außer Haus
Außerdem kann das Unternehmen sein Wertschöpfungsnetz dynamisch erweitern: So lassen sich externe Entwickler durch den Zugriff auf eine virtualisierte CATIA-Umgebung einbinden, um Auftragsspitzen abzufangen oder um Fixkosten zu reduzieren. Höchste Sicherheitsstandards sowie die Tatsache, dass lediglich Bildschirminhalte, Tastatureingaben und Mausbewegungen und niemals „echte Konstruktionsdaten“ über das Internet laufen, sorgen für einen umfassenden Schutz der Konstruktionsdaten.

Freitag, 23. April 2010

Was lange währt...

...wird endlich gut:

Im DHCP-Server von Windows Server 2008 R2 kann man endlich (!) auf einfach Art und Weise ein Lease in eine Reservierung umwandeln (vorher musste man sie immer manuell anlegen und dabei Name, IP- und MAC-Adresse von Hand eingeben). Einfach mit der rechten Maustaste auf die Reservierung klicken und dann auf "Zur Reservierung hinzufügen":



Danke Microsoft! :-)

Donnerstag, 22. April 2010

Anlegen von Druckern und Druckerports per PowerShell

Kürzlich stand ich vor der Herausforderung, mehrere hundert Drucker bei einem Kunden zu installieren. Nach kurzer Recherche war klar, dass sich das sehr einfach per PowerShell erledigen lässt:

Anlegen eines Druckerports mit dem Namen "Port001":

Write-Output "Creating printer port `"Port001`""
$port =([WMICLASS]"\\.\ROOT\cimv2:Win32_TCPIPPrinterPort").createInstance()
$port.Name="Port001"
$port.SNMPEnabled=$false
$port.Protocol=1
$port.HostAddress="Port001"
$port.Put()

Anlegen und freigeben eines Druckers mit dem Namen "Printer001":

Write-Output "Creating printer `"Printer001`""
$printer =([WMICLASS]"\\.\ROOT\cimv2:Win32_Printer").createInstance()
$printer.Name="Printer001"
$printer.DriverName="HP Universal Printing PCL 5 (v5.0)"
$printer.DeviceID="Printer001"
$printer.PortName="Port001"
$printer.Shared=$true
$printer.ShareName="Printer001"
$printer.Put()

Das ganze packt man dann in eine Schleife, die eine CSV-Datei mit den vorhandenen Druckern einliest und schon kann man beliebig viele Drucker auf Knopfdruck anlegen. :-)

Das Anlegen eines Druckers auf einem Printserver-Cluster funktioniert so übrigens nicht, da per WMI nicht auf den virtuellen Clusternamen zugegriffen werden kann. Stattdessen kann man dann allerdings z.B. per PowerShell erstellte Registry-Dateien importieren...

Mittwoch, 14. April 2010

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Freitag, 9. April 2010

Durch Virtualisierung von CAD-Arbeitsplätzen Kosten senken und Flexibilität erhöhen

CEMA AG auf dem Automobil Forum in Ludwigsburg:
Die
CEMA AG präsentiert auf dem Automobil Forum in Ludwigsburg vom 18. bis 19. Mai 2010 die Virtualisierungslösung für CAD-Systeme. Das zentrale Bereitstellen von CAD-Arbeitsplätzen ist kosteneffizient, sicher und flexibel.

Die Virtualisierungswelle rollt – auch in der Automobilindustrie. Nach
Servern und Speichern stehen mit Desktops die Endanwender im Mittelpunkt. Unbestritten sind die Vorteile der Desktopvirtualisierung gerade bei Spezialanwendungen wie CATIA. „Zwei Fragen sind in der aktuellen Marktsituation entscheidend: Wie kann ich meine Kosten weiter reduzieren, und wie kann ich noch dynamischer auf Anforderungen reagieren? Eine Antwort darauf ist die Virtualisierung von CATIA-Arbeitsplätzen“, sagt Rolf Braun, Vorstand der CEMA AG.

Die CEMA-Lösung, auf Basis von Citrix XenDesktop, bietet die gleiche Performance wie eine lokal installierte CATIA-Anwendung – bei reduzierten Kosten und gesteigerter Flexibilität. Das zeigen auch die ersten Zwischenergebnisse eines Pilotprojekts mit einem namhaften Automobilzulieferer: „Die Performance der virtuellen Lösung ist hervorragend“ so Florian Gritschneder, IT-Consultant der CEMA.

Durch den Einsatz der virtualisierten CATIA-Umgebung lassen sich Entwicklungs-Arbeitsplätze virtuell, in der benötigten Anzahl und an jedem beliebigen Ort zur Verfügung stellen. Teure, und häufig nicht voll ausgelastete, lokale Installationen entfallen. Gleichzeitig wird der Verwaltungsaufwand für die IT nachhaltig reduziert. Gerade Firmen mit mehreren Standorten profitieren von der zentralen Administration.
Darüber hinaus steigert die CEMA-Lösung die Agilität: Die CATIA-Arbeitsplätze lassen sich flexibel mit der Software-Version ausstatten, die der Entwickler für einen bestimmten Auftrag braucht. Das sichert einen reibungslosen Datenaustausch, der gerade in der mehrstufig vernetzten Automobilbranche essentiell ist. Außerdem können Unternehmen das eigene Wertschöpfungsnetz dynamisch erweitern, indem sie beispielsweise externe Entwickler durch den Zugriff auf eine virtualisierte CATIA-Umgebung einbinden, um Auftragsspitzen abzufangen oder um Fixkosten zu reduzieren, ohne dass die Daten das eigene Haus verlassen.

Höchste Sicherheitsstandards sowie die Tatsache, dass lediglich Bildschirminhalte, Tastatureingaben und Mausbewegungen und niemals „echte Konstruktionsdaten“ über das Internet laufen, sorgen für einen umfassenden Schutz der Konstruktionsdaten.

Die
CEMA AG informiert auf dem Automobil Forum in Ludwigsburg (Stand 4) über die CAD-Virtualisierung. Interessierte Firmen können zudem im Rahmen eines “Proof of Concept Bundle” erfahren, welche Vorteile sie durch eine virtualisierte CATIA-Umgebung erzielen können. Terminvereinbarungen und weitere Informationen unter http://www.cema.de/Service/News-Events.html

Donnerstag, 1. April 2010

Anmeldehintergrund von Windows 7 ändern



Wer gerne den Standard-Hintergrund des Anmeldebildschirms (s.o.) ändern möchte, z.B. um ihn an das Corporate Design anzupassen, kann dies folgendermaßen tun:

Auf dem Client den Ordner "C:\windows\system32\oobe\info\backgrounds" anlegen und dort das neue Hintergrundbild im JPEG-Format (max. 250KB) unter dem Namen "backgroundDefault.jpg" ablegen

Dann muss nur noch eine .reg-Datei mit folgendem Inhalt in die Registry importiert werden:

---
Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Authentication\LogonUI\Background]

"OEMBackground"=dword:00000001
---

Nach dem nächsten Neustart wird man dann mit dem neuen Anmeldehintergrund begrüßt! :-)

Mehrere Standarddrucker in Windows 7

Windows 7 kann endlich verschiedene Standarddrucker (je nach Netzwerk, oder auch für kein Netzwerk) haben:



Zu finden ist das Ganze über „Geräte und Drucker“ und dann in der Menüleiste unter „Standarddrucker verwalten“ (taucht erst auf, wenn man einen Drucker markiert hat).

Sehr praktisch! :-)

zu gutgemeinte Übersetzung...

Eine Vertrauensstellung zwischen zwei Domänen kann per Kommandozeile mit Netdom.exe eingerichtet werden. Die Hilfe dazu gibt folgende Parameter an:

NETDOM TRUST trusting_domain_name /Domain:trusted_domain_name [/UserD:user]
[/PasswordD:[password | *]] [/UserO:user] [/PasswordO:[password | *]]

[/Verify] [/RESEt] [/PasswordT:new_realm_trust_password]
[/Add] [/REMove] [/Twoway] [/REAlm] [/Kerberos]
[/Transitive[:{yes | no}]]
[/OneSide:{trusted | trusting}] [/Force] [/Quarantine[:{yes | no}]]
[/NameSuffixes:trust_name [/ToggleSuffix:#]]
[/EnableSIDHistory[:{yes | no}]]
[/ForestTRANsitive[:{yes | no}]]
[/CrossORGanization[:{yes | no}]]
[/AddTLN:TopLevelName]
[/AddTLNEX:TopLevelNameExclusion]
[/RemoveTLN:TopLevelName]
[/RemoveTLNEX:TopLevelNameExclusion]
[/SecurePasswordPrompt]

Leider stimmen die Parameter so nicht, denn statt "yes" bzw. "no" muss "ja" bzw. "nein" eingegeben werden (kein Aprilscherz)! Da kann man schon mal graue Haare kriegen. ;-)

Das Ganze sieht dann z.B. so aus:

netdom trust trustingdomain.intern /domain:trusteddomain.intern /userd:trustingdomain\administrator /passwordd:Password /quarantine:nein