Mittels ActiveSync lassen sich bequem mobile Endgeräte mit
dem Exchange Server verbinden. Auf diese Weise werden Mails, Termine und
Kontakte synchronisiert. Die meisten Mitarbeiter von IT Abteilungen nutzen und
schätzen dieses Feature.
Doch man sollte diese Technik auch etwas kritischer
betrachten. In den meisten Fällen stellt der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern
mobile Endgeräte zur Verfügung, mit denen die Verbindung zum Exchange Server
aufgebaut werden soll. Diese Geräte sind dann meistens auch speziell
konfiguriert und unterliegen firmenspezifischen Richtlinien.
Wie kann nun verhindert werden, dass der Mitarbeiter ein
privates Gerät, wie z.B. ein iPhone, für die Synchronisation mit dem Exchange
Server verwendet?
Der Exchange Server 2010 bringt genau dafür eine
Funktionalität mit. Es gibt eine Allow/Block/Quarantine-List, die sich beliebig
konfigurieren lässt. Sie können z.B. einstellen, dass alle Geräte, die sich per
ActiveSync verbinden wollen, zuerst in die Quarantäne verschoben werden. In
diesem Fall bekommt der Benutzer, der sich verbunden hat, eine Mail auf sein
mobiles Endgerät, in der beschrieben ist, dass sein Gerät in der Quarantäne ist
und der Administrator per Mail verständigt wurde. Der Admin kann nun
entscheiden, was mit dem Gerät passieren soll: Soll es geblockt werden oder
soll es freigegeben werden.
Es sind auch andere Konfigurationen denkbar, z.B. mit Allow-
oder Block-Listen, in der ganze Produktfamilien geführt werden.
Für weitere Informationen können Sie uns gern kontaktieren.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen