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Montag, 14. März 2011

CEMA gibt Zufriedenheitsgarantie

„Wir garantieren erfolgreiche Projekte!“


Über das Übliche hinaus
geht die CEMA mit ihrer
Zufriedenheitsgarantie. Vorstand
Thomas Steckenborn erläutert im
Interview, wie dadurch die
Qualität von Projekten und die
Innovationskraft der Kunden
gefördert werden.


Herr Steckenborn, die CEMA ist Top-Partner namhafter Technologieunternehmen wie Citrix, DataCore oder IBM. Diese Zertifizierungen erhalten IT-Häuser nur dann, wenn auch die Kundenzufriedenheit stimmt. Warum bieten Sie dennoch eine Zufriedenheitsgarantie an?
Thomas Steckenborn: Gerade weil wir bislang jedes unserer über 3.000 Projekte erfolgreich abgeschlossen haben, können wir eine solche Garantie überhaupt anbieten. Alles andere wäre unseriös. Als Praktiker mit starkem konzeptionellem Background liefern wir immer die vereinbarten Ergebnisse, auch wenn wir dafür bei extrem schwierigen Projekten bis an die Schmerzgrenze gehen müssen. Doch geht es bei der Zufriedenheitsgarantie vor allem um die Befindlichkeit der Kunden. Rein juristisch gesehen kann jeder Kunde reklamieren. Allerdings ist das Einfordern einer Mängelbeseitigung auf juristischem Weg in der Praxis sehr aufwändig. Deshalb sichern wir Kunden einen Anspruch auf 100ige Zufriedenheit zu.

Wie weit reicht dieser Anspruch?
Steckenborn: Sollte ein Kunde tatsächlich einmal nicht zufrieden sein, dann werden zunächst die vertraglich vereinbarten Ergebnisse objektiv überprüft. Bei berechtigten Reklamationen bessern wir auf unsere Kosten nach oder wickeln das Projekt kostenneutral zurück ab – ohne juristisches Hickhack.

Gegen welche Risiken wollen sich Ihre Kunden denn absichern?
Steckenborn: Viele IT-Leiter schrecken davor zurück, neue Technologien oder Produkte einzusetzen. Einerseits wissen sie, dass sie beispielsweise durch Virtualisierung oder Cloud-Computing Verbesserungen im Unternehmen erzielen können. Andererseits ist ein solches Projekt sehr komplex. Virtualisierung bezieht sich ja nicht nur auf einen Bereich wie Storage, Server oder Desktops, sondern auf die gesamte Unternehmens-IT. Das birgt enorme Wettbewerbsvorteile durch verbesserte Abläufe, aber auch technische Risiken. Mit der Zufriedenheitsgarantie erhalten die Kunden die notwendige Sicherheit, ein solches Innovationsprojekt anzugehen. Denn wenn sich der IT-Leiter für die CEMA entscheidet, dann sorgen wir dafür, dass die vereinbarten Ziele ‚on time and in budget‘ erreicht werden.

Kostet die Zufriedenheitsgarantie extra?
Steckenborn: Nein. Die CEMA arbeitet ja permanent mit den aktuellen Technologien und den neuesten Produkten unserer Partner. Deshalb wissen wir auch, welcher Release-Stand geeignet ist, und welche Produkte verschiedener Hersteller sich zu reibungslos funktionierenden Lösungen kombinieren lassen. Dadurch können wir das Projekt verlässlich kalkulieren, ohne beispielsweise fünf Manntage als Puffer für eventuell auftretende Probleme drauf zu schlagen.

Erhalten alle Kunden diese Garantie oder sind daran Voraussetzungen geknüpft?
Steckenborn: Natürlich geben wir keine Blanko-Garantie. Zunächst prüfen wir im Vorfeld sämtliche Faktoren und klopfen beispielsweise die IT-Infrastruktur im Hinblick auf die avisierten Projektziele hin ab. Danach wird gemeinsam mit dem Kunden ein Lösungsszenario entwickelt. Das geschieht in der Regel im Rahmen eines ein- bis zweitägigen Workshops. Erst wenn wir die Rahmenbedingungen kennen, planen und kalkulieren wir das Projekt, so dass sich der Kunde entscheiden kann.

Das bedeutet einen Aufwand für den Kunden, auch wenn er sich im Nachhinein gegen die CEMA entscheidet. Warum lohnt es sich dennoch?
Steckenborn: Die Kunden profitieren auf jeden Fall. Das beweisen die positiven Reaktionen. So wird der Workshop als Bonus angesehen, weil die Kunden dadurch neue Einsichten gewinnen. Etwa über die Stärken und Schwächen ihrer IT-Infrastruktur sowie die Möglichkeiten der neuen Produkte oder ganzer Technologien wie z.B. Virtualisierung oder Cloud Computing. Egal wie sich die Kunden nach dem Workshop entscheiden: Sie verfügen über einen dokumentierten Lösungsbauplan und profitieren von einem deutlich tieferen Wissen.

Freitag, 11. Februar 2011

CEMA auf der CeBIT 2011 - Greifen Sie zu! Ihr CEMA-CeBIT Paket


Sie wollen mehr zu Virtualisierungslösungen von Desktops, Servern und Storage wissen?
Sie sind gespannt auf Neues im Bereich IT-Infrastruktur?
Dann besuchen Sie uns unbedingt auf der CeBIT 2011. Sie finden die CEMA gleich an 2 Standorten:
1. Virtualisierung + Storage Forum Halle 2, Stand A 30 – bei Citrix
2. IBM Halle 2, Stand A10/ 111 –Smarter Infrastructure.

Vereinbaren Sie einen Termin mit den CEMA IT-Spezialisten und reservieren Sie sich Ihr CEMA-CeBIT Paket (CeBIT Ticket, Survival-Kit, CeBIT Nachlese, Virtualisierung total) hier:
http://www.cema.de/

Das alles präsentieren wir Ihnen:

Technische Highlights: Citrix Virtual Computing
- Anwendungs & Desktop Virtualisierung
- Netzwerk Optimierung & Beschleunigung
- Sicherer Zugriff auf Unternehmensdaten
- Universeller Client für jede Plattform & Endgerät
- Cloud-Based Computing Services

Technische Highlights: IBM smarter Planet
IBM zeigt, was einen smarten Planeten ausmacht, etwa Lösungen für eine Smarter Infrastructure.
Besonderes im Bereich Virtualisierung:
- IBM Storewize V7000 und SAN Volume Controller
- Virtualisierung und Datenreduktion mit IBM Storage
- IBM System x3850 X5, IBM BladeCenter HX5, IBM System x3690 X5.

Technische Highlights: Neu: CAD-Virtualisierung
- Die CEMA-Lösung zur CAD-Virtualisierung im Produktiv-Einsatz.

Die CEMA freut sich auf Ihren Besuch!

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sysprep 1, 2, 3 - vorbei!

Man lernt ja tatsächlich niemals aus. ;-)


Heute war ich bei einem Kunden, bei dem wir eine virtuelle XenApp 5-Umgebung (unter VMware vSphere 4) auf Basis von Windows Server 2008 x64 betreiben.


Unser Wunsch war, es das Rapid Deployment der Farm so zu gestalten, dass aus einem ge-sysprep-ten Template alle weiteren Farmmitglieder gecloned werden.


Das ist ein an sich bewährtes Verfahren für "kleine" XenApp-Farmen (ich würde sagen bis hinzu ca. 5 bis 10 logischen Servern) und hat über Jahre hinweg auch sehr gut funktioniert.


Nun weiß man ja, wie das ist: man baut so ein Image hat es fertig und syspreped es. Ach "mérde!" eine Kleinigkeit vergessen, also kurz noch einmal anpassen das Image und noch einmal syspreppen. Dann einen Monat (und viele Microsoft Patchdays) später, kommt die Erkenntnis, dass man mal wieder an das Image ranmüsste. Also ein drittes mal syspreppen. Die Welt ist immer noch in Ordnung.


Versucht man es jetzt aber dann - aus welchem Grund auch immer - ein viertes Mal, wird man bitter enttäuscht.


Beim Versuch Sysprep (mit der Generalisierungs-Option) aufzurufen, hagelt es bitterböse Fehlermeldungen, die unter %windir%\System32\Sysprep\Panther\Setuperr.log nachzulesen sind.



Fehler [0x0f0082] SYSPRP LaunchDll: Fehler beim Ausführen von "C:\Windows\System32\slc.dll, SLReArmWindows', ist aufgetreten Fehlercode-1073425657 zurückgegeben



Fehler [0x0f0070] SYSPRP RunExternalDlls: Fehler beim Ausführen Registrierung Sysprep DLLs, die Ausführung von Sysprep anzuhalten. DwRet =-1073425657



Fehler [0x0f00a8] SYSPRP WinMain: Treffer Fehler während der Verarbeitung Sysprep Anbieter verallgemeinern, hr = 0xc004d307



Tja, googled man ein wenig, findet man in der Microsoft Knowledgebase folgende Hinweise:


Ursache: This error may occur if the Windows Software Licensing Rearm program has run more than three times in a single Windows image.



Lösung: To resolve this issue, you must rebuild the image.


Also, man darf sein Image neu bauen.


Der KB-Artikel von Microsoft verwirrt im ersten Moment ein wenig. Dort heißt es: To work around this issue, use the "SkipRearm" setting in an XML answer file (Unattend.xml) to skip the Rearm process when you build the Windows Vista image.


Von einem Workaround kann aber nicht die Rede sein. Denn was hier nicht steht ist, dass man *vor* dem dritten Mal Syspreppen die unattend.xml hätte erstellen müssen, die das sog. "rearm"-ing des Builds verhindert.


Für mich war das echt neu und somit hielt sich die Begeisterung echt in Grenzen.


Ich kann nur von Glück sagen, dass der Kunde ein nicht ganz frisches Backup (Stand Sysprep zum Ersten) "auf Tasch" hatte. Mit dem Stand hatte ich also noch zwei Schuss frei und konnte somit also das Rapid Deployment der Umgebung durchführen.


Es bestätigte sich also was ich schon seit Jahren predige: Cloneing von XenApp-Servern gilt es zu vermeiden. Automatisierte Installationen (á la WDS, WIM, OSD, NetInstall) oder besser noch die Königslösung mit dem Citrix Provisioning Server sind das einzig wahre.


Wieder ein Stückchen schlauer...


Übrigens: NewSID von Sysinternals funktioniert auch nicht unter Windows Server 2008 x64 und unter 2008 R2 schon mal gar nicht.


Momentan ist mir keine andere Technologie bekannt, mit der ich doch noch Microsoft-konform die SID des Clones anpassen könnte.


Ach ja: Schuld ist natürlich die dämliche (Sorry MS...) Produktaktivierung die trotz eines laufenden KMS keine dritte Aktivierung zulässt.



Donnerstag, 27. August 2009

Ab in die Wolken...

Gestern wurde ich von Amazon benachrichtigt, dass in der Amazon Cloud ein neuer Service in die Beta-Phase geht: Amazon Virtual Private Cloud (VPC) [1].
Nachdem ja schon Ende letzten Jahres die Cloud auf ein RZ in der EU ausgeweitet worden ist [2], kann man nun tatsächlich seine eigenes Server-LAN über IPsec in die Amazon Cloud ausweiten! Die Kosten für ein solches "Hardware-Betriebs-Outsourcing" kann man sich "ganz einfach" mit Hilfe des AWS simply monthly calculators [3] ausrechnen lassen.


Wenn Sie nun der Meinung sind, dass ein solches Outsourcing das richtige zur Erweiterung ihrer IT ist, stehen Ihnen nun die folgenden Aufgaben bevor:
  • Überprüfung ob ihre aktuellen Sicherheitsrichtlinien und Datenschutz-Bestimmungen ein Auslagern von Daten in ein fremdes RZ mit fremder Hardware zulassen
  • Evaluierung, welche Dienste technisch sinnvoll in die Cloud ausgelagert werden könnten
  • Überprüfung ob die SLAs dieser Dienste dann noch eingehalten werden können (Da der Dienst ja dann von ihrer Internet-Anbindung abhängig ist.)
  • Berechnung der Wirtschaftlichkeit eines solchen Outsourcings (Server-Betriebssystemlizenzen sind in der Amazon Cloud inkl. ;-))
Sollten Sie zur Lösung dieser Aufgaben Unterstützung benötigen, kommen Sie einfach auf uns zu!

PS: Informationen über die in der Amazon Cloud verfügbare Performance, können Sie einem meiner früheren Blog-Einträge entnehmen [4].
PPS: Dass man auch ohne VPC viel Spaß mit den beiden RZs der Amazon Cloud haben kann, beschreibe ich hier: proxy in the clouds... [5]

[1] http://aws.amazon.com/vpc/
[2] http://www.computerwoche.de/management/it-services/1881364/
[3] http://calculator.s3.amazonaws.com/calc5.html
[4] http://blog.cema.de/2009/02/elastische-rechen-wolke.html
[5] http://www.allaboutit.eu/2009/08/proxy-in-the-clouds/

Donnerstag, 12. Februar 2009

Elastische Rechen Wolke...

Man nennt den neuen Dienst von Amazon auch Elastic Compute Cloud (EC2). Der Name lässt es vermuten: Cloud-Computing ist keine Zukunftsspinnerei mehr - Es ist Realität! Ich habe mir mal den Spaß gemacht und mich unter https://console.aws.amazon.com/ angemeldet. Nachdem ich meine Kreditkarten-Daten hinterlegt hatte, durfte ich dann auch gleich eine sogenannte Instance (virtuelle Maschine) aus einem Image (Template) erzeugen. Das sogenannte EC2 Dashboard, das man für solche Aktionen verwendet, ist sehr aufgeräumt und selbsterklärend.
Verfügbare Images sind w2k3 DataCenter Edition (in 32 oder 64bit mit oder ohne SQL2005), Fedora Core und andere Linux-Derivate. Also ich mir gleich eine Windows-VM erzeugen lassen. Dabei musste ich dann noch entscheiden, ob ich big oder small haben möchte. Nachdem meine small-Variante fertig provisioniert war (dauerte ca. 5 min), musste ich mir erstmal mein Admin-Kennwort entschlüsseln lassen (über eine WebApp).Und dann konnte ich mich auch schon mit meiner geliebten mstsc.exe mit dem öffentlichen Hostnamen (ec2-174-129-106-133.compute-1.amazonaws.com) meiner gerade erzeugten VM verbinden. Was tut ein echter Virtualisierungs-Spezialist zuerst? Na klar, er stellt erst einmal die Rahmendaten seiner VM fest...
...und was sieht das geübte Auge? Wir haben es hier mit einer Xen-VM auf einem RedHat-Host zu tun - Wäre jetzt nicht meine erste Wahl gewesen aber man will ja nich meckern ;-)
Ein Blick in die installierte Software offenbart dann noch folgendes:
Na gut, wir haben also eine recht nackige Windows-Maschine. Jetzt wollen wir doch mal schauen, was die virtuelle Hardware so hergibt: Ein Blick in den Gerätemanager verrät, dass wir 1,6GB RAM und eine kleine 2,6 GHz Opteron CPU haben. Weiterhin haben wir eine Systemplatte mit 10GB und eine Datenplatte mit 150GB - das ist ordentlich! Hmm...
...IOMeter! Tja was soll ich sagen? Ich war verblüfft - habe auf die schnelle 32k-seq gelesen und geschrieben und bin jeweils auf 54-57 MB/s gekommen. Das ist ein echt ordentlicher Wert bei so einem Service, der eindeutig auf Masse ausgelegt ist. (Habe jetzt für zwei Stunden Spielerei sage und schreibe $0,32 Kosten auf meinem Account stehen...)
Ach so, dass die Internet-Anbindung der Maschine fantastisch ist, konntet ihr Euch bestimmt schon denken :)

Was aber noch viel cooler ist, sind die zusätzlichen Features, die man sich buchen kann:
  • EBS Volumes - Das sind Festplatten, die von VMs unabhängig sind. D.h. man kann diese dann an mehreren VMs benutzen. (EBS steht für Elastic Block Store)
  • Elastic IPs - Das sind öffentliche IP-Adressen, die man auch auf eine der VMs hängen und später auch verschieben kann. (IP steht für Internet Protocol ;-))
Mein Fazit: Cloud Computing ist keine Spinnerei mehr. Für kleine Unternehmen, wird diese Art der Datenhaltung in Zukunft das Optimum darstellen. Aktuell kann ich aber noch keinem deutschen Unternehmen raten auf eine solche Plattform etwas anderes als eine DEMO-Umgebung abzulegen. Erstens ist dieser Service offiziell noch in der Beta-Phase und zweitens liegen die Daten in einem amerikanischen RZ! D.h. jegliche Daten, die auf die Systeme gebracht werden, wandern auch erstmal fleißig um die halbe Welt durchs Internet. Kann man zwar alles ordentlich verschlüsseln aber wie gesagt, die Daten liegen nicht auf ihrem eigenem Storage...!