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Mittwoch, 1. Februar 2012

Windows 7 Migration mit AppSense: Sparen Sie Zeit und Geld

Viele IT-Organisationen stehen vor der Aufgabe, den Übergang von Windows XP nach Windows 7 so schnell wie möglich anzugehen. Einer der Hauptgründe ist das Ende des offiziellen Herstellersupports für Windows XP am 8. April 2014. Eine Windows 7 Migration ist jedoch nicht trivial und beinhaltet zudem spürbare Kosten sowie ein gewisses Risiko, insbesondere bei der Übertragung von Benutzereinstellungen über verschiedene Betriebssystemversionen.

Ein innovativer und gleichzeitig bewährter Ansatz, um die Migration zu Windows 7 zu beschleunigen, ist die User Virtualization – entwickelt von AppSense, anerkannt von Microsoft. Folgende Features bietet das Produkt:

-       Problemlose Migration von Windows XP nach Windows 7 - und bei Bedarf auch zurück
-       Nahtlose Kombination von physikalischen Desktops, virtuellen Desktops und virtuellen Anwendungen
-       Übertragung bestehender Benutzereinstellungen auf Windows 7 mit minimalen Aufwand
-       Vermeidung von Kompatibilitätsproblemen, hervorgerufen durch die Benutzerzugriffskontrolle von Windows 7
-       Standardisierung des Windows 7 Desktops zur Reduzierung der Kosten bei gleichzeitiger Beibehaltung der persönlichen Benutzereinstellungen

Besuchen Sie das CEMA IT.forum im Februar und erfahren Sie, welche Vorteile User Virtualization von AppSense im Rahmen Ihrer Windows 7 Migration haben kann. Alle Infos zu den Vorträgen, Terminen  und Anmeldemöglichkeit unter http://www.cema.de/ITforum.html

Dienstag, 31. Januar 2012

Windows 7 Migration mit Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) 2012

Viele Unternehmen haben die Entscheidung getroffen, jetzt auf Windows 7 umzustellen. Im Fokus ist dabei häufig, möglichst reibungslos und effizient die bestehende Umgebung auf Windows 7 zu migrieren.
Der Microsoft System Center Configuration Manager 2012 bietet ein umfassendes OS Deployment für mittlere und große Unternehmensstrukturen.
Die nächste Generation des System Center Configuration Manager stellt im Vergleich zu seinem Vorgänger eine deutliche Weiterentwicklung dar! Und: bietet genau die Funktionen, die für eine effektivere Verwaltung von Änderungen in den dynamischen IT-Infrastrukturen von heute benötigt werden.
Als Ergänzung oder als Einzellösung speziell für kleinere Unternehmens-Strukturen steht das Windows Deployment Toolkit 2012 zur Verfügung.
Mehr dazu in einem Vortrag mit Live-Demo auf dem CEMA IT.forum im Februar.
Infos über weitere Vorträge und Anmeldung via http://www.cema.de/ITforum.html

Mittwoch, 25. Januar 2012


SCCM 2012 – Neuerungen und Änderungen

Der Microsoft System Center Configuration Manager 2012 (SCCM 2012) steht in den Startlöchern und soll im April 2012 veröffentlicht werden. Neu ist dabei, dass das Produkt SCCM nicht separat erworben werden kann. Es ist Bestandteil der System Center 2012 Suite, die unter anderem noch folgende Softwarelösungen beinhaltet:

-          System Center Virtual Machine Manager 2012

-          System Center Endpoint Protection 2012

-          System Center App Controller 2012

-          System Center Service Manager 2012

-          System Center Orchestrator 2012

-          System Center Operations Manager 2012

-          System Center Data Protection Manager 2012

Diese Suite wird es in zwei verschiedenen Versionen geben, nämlich der Standard und der Datacenter Version. Für weitere Infos über die System Center Suite, besuchen Sie bitte die Microsoft Homepage: http://www.microsoft.com/germany/systemcenter/default.mspx

Der SCCM 2012 konzentriert sich viel stärker auf die Benutzer, als auf der Systemverwaltung und nennt dies (User Centric Management, UCM). Microsoft folgt damit einem allgemeinen Trend in der IT. Jeder Benutzer kann über ein oder mehrere primäre Geräte verfügen (d. h. einen Desktop-PC, einen Laptop oder ein Smartphone). Für ein bestimmtes Gerät kann es mehr als einen primären Benutzer geben (z. B. bei Schichtbetrieb in einer Fabrik). Eine neue Oberfläche namens Software Center ermöglicht die darüber hinaus gehende Beteiligung der Benutzer an der Verwaltung ihrer Systeme. Diese Oberfläche verwendet einen vertrauten Browser und eine Warenkorboberfläche, sodass die Benutzer nach Anwendungen suchen und diese anfordern können. Je nach Anwendung können Sie diese sofort installieren lassen oder die Installation von der Genehmigung durch den Administrator abhängig machen.

Im SCCM 2012 können Anwendungen nun auch sehr viel flexibler bereitgestellt werden. Dieses Conditional Delivery beruht auf einem neuen Applikationsmodell im SCCM, das die Anwendung einmal definiert und diese über mehrere Kanäle zustellen kann (klassisches Deployment, App-V-Paket oder Terminal-Services).

Die auffälligste Änderung ist wohl die neue Optik der Verwaltungsoberfläche. Sie lehnt sich sehr stark an die Oberfläche von Office 2010 an. Doch nicht nur das Äußere hat sich geändert, sondern auch das administrative Konzept. Die neue Konsole wird durch die rollenbasierte Zugriffskontrolle (Role-Based Access Control, RBAC) gesteuert. Oberflächenelemente, für die ein Benutzer nicht über Zugriffsrechte verfügt, werden ausgeblendet. Die administrativen Aufgaben sind in Sicherheitsrollen gruppiert. Sie werden mit Sicherheitsbereichen kombiniert, um genau steuern zu können, welcher Benutzer was, wann und wo durchführen kann.

Der SCCM 2012 wird auch ein anderes Produkt ablösen, nämlich den System Center Mobile Device Manager 2008. Der genaue Funktionsumfang ist noch nicht bekannt, es werden aber wohl bis zum Realease Termin noch weitere Infos folgen. Sicher ist bis jetzt nur, dass Windows Mobile Geräte, sowie Nokia- bzw. Symbian-Geräte unterstützt werden.

Zum Abschluss nun noch eine nicht so erfreuliche Nachricht für Firmen, die bereits den SCCM 2007 im Einsatz haben. Es wird kein direktes Update möglich sein. Schuld daran ist der Architekturwechsel von x86 zu x64. Es wurden jedoch von Microsoft Migrationstools in die SCCM Konsole integriert.
Quellen:

Dienstag, 20. Dezember 2011

Jetzt anmelden! Migration Windows 7 und Cloud im IT.forum Februar 2012!

2 Themen im Doppelpack
CEMA, CITRIX, VMware, Microsoft, AppSense, IGEL und Wyse laden ein zum IT.forum.

Die eintägige Fachveranstaltung bietet die Möglichkeit, aktuelle IT-Lösungen kennenzulernen und relevantes Wissen zu vertiefen. Kompetente Fachreferenten stehen direkt Rede und Antwort zu den beiden Themenblöcken

            3-2-1-0 - Entwickeln Sie Ihre passende Windows 7 Migrations-Strategie.

Cloud ganz real – konkrete Lösungen und wie Sie in der Praxis davon profitieren.

Die Termine sind
München 07.02.2012 Hamburg, 08.02.2012, Köln 09.02.2012, Berlin 21.02.2012, Hannover 22.02.2012, Frankfurt 23.02.2012, Dortmund 23.02.2012, Stuttgart 28.02.2012, Mannheim 29.02.2012.

Melden Sie sich direkt an! Das ausführliche Programm und eine Anmeldemöglichkeit sind bereitgestellt auf http://www.cema.de/ITforum.html


Montag, 5. Dezember 2011

Save the date: CEMA IT.forum 2012!!!

Migration Windows 7, Windows 8 und Cloudstrategien von Citrix, VMware und Microsoft




Im Februar 2012 lädt CEMA wieder bundesweit an neun Standorten zum IT.forum ein. Geboten werden in Form einer eintägigen Fachveranstaltung Vorträge und Live Demos. Der erste Teil dreht sich um die Migration Windows 7, Windows 8. Im zweiten Teil stellen Citrix, VMware und Microsoft ihre Cloudstrategien vor. Eine einmalige Gelegenheit zum direkten Informations- und Erfahrungsaustausch.

Veranstalter ist die CEMA AG, mit dabei sind AppSense, Citrix, Igel, Microsoft und VMware.

Die Termine sind
München 07.02.2012 Hamburg, 08.02.2012, Köln 09.02.2012, Berlin 21.02.2012, Hannover 22.02.2012, Frankfurt 23.02.2012, Dortmund 23.02.2012, Stuttgart 28.02.2012, Mannheim 29.02.2012.

Anmelden kann man sich bereits über info@cema.de

Freitag, 18. November 2011

Neuerungen im Windows Server 8

Windows Server 8 - das Cloud-optimierte Serverbetriebssystem
Die Neuerungen im Überblick 
Der Nachfolger des Windows Server 2008 R2, Codename Windows Server 8, soll Mitte 2012 erscheinen. Microsoft wird dabei einen Trend fortsetzen, der schon beim Exchange Server 2010 begonnen hat: Die Powershell wird eine immer wichtigere Rolle einnehmen.
Zum ersten Mal wird von Microsoft eine Core Installation, also ohne GUI, empfohlen. Dies hat eine Einsparung von Systemressourcen zur Folge. Eine Installation mit grafischer Oberfläche wird nur noch in Ausnahmesituationen notwendig sein, wenn z.B. zusätzliche Software diese Oberfläche voraussetzt.
Die eingebaute Virtualisierung Hyper-V soll deutlich performanter werden. Hyper-V unterstützt dann bis zu 160 Prozessoren, bis zu 2 Terabyte physischen Arbeitsspeicher und für jede Virtual Machine 32 CPUs und bis zu 512 Gigabyte RAM. Außerdem erfordert die Live-Migration einer VM von einem auf einen anderen Wirt keinen gemeinsamen Speicher mehr, etwa ein iSCSI-Volume oder womöglich sogar einen Cluster. Hyper-V begnügt sich mit lokalen oder im Netz auf einer SMB-Freigabe liegenden Dateien. Mit dem neuen VHDX-Format werden virtuelle Laufwerke von bis zu 16 Terabyte unterstützt, die zudem weniger fehleranfällig sein sollen.
Windows Server 8 bringt einen NFS-4.1-Server mit und verspricht Verbesserungen beim hauseigenen SMB-Protokoll, das in der Version 2.2 mitkommen wird. Im neuen Server wird es erstmals möglich sein, ein Cluster Shared Volume (CSV) für Dateifreigaben zu nutzen. Eine neue Technik, um die Rechte bei Zugriffen auf Dateien zu regeln, wird zusätzlich eingeführt: Dynamic Access Control nennt Microsoft das Verfahren, bei dem Dateien Kennzeichen (Tags) erhalten, die das Betriebssystem benutzt, um Zugriffsrechte zu prüfen und Zugriffe zu protokollieren.
Diese neuartige Zugriffskontrolle geht mit diversen Erweiterungen am Active Directory und den Sicherheitsmechanismen in Windows einher. Im Verzeichnisdienst gibt es darüber hinaus viele interessante Änderungen: Der Hypervisor hat Funktionen bekommen, um Domänen-Controller auch sicher in einer VM zu betreiben. So kann diese Kernkomponente jetzt erkennen, dass sie aus einem Schnappschuss erwacht ist und einen veralteten Stand der Verzeichnisdaten führt. Windows Server 8 kann zudem das AD die Aufgaben eines externen Aktivierungsservers (KMS) übernehmen.
Mit Windows Server 8 lassen sich DHCP-Server-Paare bilden, die das Failover dank konstanter Replikation auch ohne Einrichtung eines Failover-Clusters beherrschen. Lastspitzen wie beim morgendlichen Einschalten der PCs fangen in den DHCP-Serverdienst integrierte Load-Balancing-Mechanismen ab.
Eine neue Verwaltungsschicht fasst die an einen Windows-Server angeschlossenen JBOD-Geräte mit mehreren Festplatten in Storage-Pools zusammen und erspart das umständliche Handling der Datenträgerverwaltung. Platten können bei Bedarf nachgesteckt werden.
Fehler im NTFS-Dateisystem sollten sich zukünftig viel schneller beheben lassen: Prüfung und Reparatur sind getrennt, die Ausfallzeiten nur noch abhängig von der Zahl der Fehler und nicht mehr von der Größe des Datenträgers. Neben Verschlüsselung beherrscht der kommende Server auch Deduplizierung. Das heißt, er sucht nach identischen Daten und speichert sie nur einfach – was bei vielen identischen Daten, wie sie etwa in VHD-Dateien anzutreffen sind, durchaus hohes Sparpotenzial birgt. So hat Microsoft 30% auf Benutzerprofilverzeichnissen und 80% auf VHD-Dateien beobachtet. Die Deduplizierung arbeitet nicht auf Dateien, sondern auf Basis von variabel großen Fragmenten.
Weiter wird mit Server 8 das „NIC-Teaming“ eingeführt, eine Technik zur Verknüpfung mehrerer Netzwerkadapter, die dabei sogar nicht vom selben Hersteller stammen müssen. So ist man nicht mehr auf die Teaming-Software des Netzwerkkartenherstellers angewiesen.
Fazit: Windows Server 8 kommt mit einer Reihe an Neuerungen daher. Selbst wenn es sich dabei nicht um so noch nie gesehene Features handelt, so stellen diese Funktionen dennoch sinnvolle Weiterentwicklungen der bisherigen Merkmale dar. Aus diesem Grund sind Unternehmen, die heute bereits Windows Server 2008 R2 einsetzen, bestens auf das kommende Serverbetriebssystem von Microsoft vorbereitet.
Mehr zum Thema:

Dienstag, 15. März 2011

CEMA CeBIT Nachlese 2011: Hier können Sie Ihre Fragen stellen

WEBinar am Dienstag, 15. März 2011
CEMA bringt Microsoft, Citrix, Wyse, DataCore, IBM

CEMA lädt ein zum WEBinar „CeBIT-Nachlese“. Termin ist der 15. März 2011, Beginn 10:00 Uhr. Referenten von Microsoft, Citrix, Wyse, DataCore und IBM geben in komprimierter Form einen Abstract zu den Highlights ihrer CeBIT-Präsenz 2011.

Eine bequeme Möglichkeit, sich kompakt und gezielt über aktuelle Entwicklungen von der CeBIT zu informieren. Themenfokus dieses WEBinars liegt auf Desktop- und Storage-Virtualisierung und Unified Communication.

Folgende Vorträge werden präsentiert:
Agenda

10:00 Uhr
Die neue Ära der Unternehmenskommunikation- Microsoft Lync 2010, Referent: Microsoft

10:45 Uhr
Einblicke in die nächste Generation der Citrix-Technologien
- Citrix XenDesktop 5, XenApp 6, XenClient Referent: Citrix

11:30 Uhr - 12:15 Uhr
Der Zero Client speziell für Citrix-Umgebungen- Wyse Xenith, Referent: Wyse

13:00 Uhr
Neuer Meilenstein der Storage-Virtualisierung
- Datacore SANsymphony V 8.0, Referent: DataCore

13:45 Uhr - 14:30 Uhr
CeBIT Highlights aus der Welt der
Smarter Planet Strategie IBM Corporation
- Überblick, 100 Jahre IBM, "Watson" gewinnt Jeopardy!
- System Storage
- System X
Referent: IBM

Wir freuen über Ihre Fragen, die Sie gerne im Kommentarbereich eingeben können.
Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch persönlich Rede und Antwort.
Rufen Sie einfach an!

CEMA Spezialisten für Informationstechnologie

Hamburg +49 (40) 3037432-0, Hannover +49 (511) 8759-128
Berlin +49 (30) 634128–0, Dortmund +49 (231) 477327 – 60
Frankfurt +49 (69) 5050803-50, Mannheim +49 (621) 3398–0
Stuttgart +49 (7152) 90167–0, München +49 (811) 998809-0

Mittwoch, 9. März 2011

Thomas Steckenborn als Experte für Cloud im Mittelstand

BITKOM-Forum „Gipfel-Stürmer und Wolken-Macher“ im CeBIT-TV
Am 01. März 2011 nahm Thomas Steckenborn, Vorsitzender des Vorstands der CEMA AG an der Experten-Diskussion „Gipfelstürmer und Wolkenmacher“ teil. Unter diesem Titel informierte die IT-Industrie über Chancen und Risiken der Cloud und diskutierte speziell mit Blick auf den Mittelstand.

Folgende Teilnehmer nahmen unter der Moderation von Herrn Heinz-Paul Bonn an der Diskussion teil:
• Martin Berchtenbreiter, Senior Director Mittelstand und Partner, Microsoft Deutschland GmbH
• Peter Dewald, Geschäftsführer, Sage Software GmbH
• Linda Mihalic, Senior Vertriebsdirektorin Technologie Mittelstand, Oracle Deutschland B.V. & Co, KG
• Thomas Steckenborn, Vorsitzender des Vorstands, CEMA AG
• Oliver Tuszik, Vorsitzender des Vorstands, Computacenter AG & Co. oHG

Das BITKOM-Forum war live von 17:00 bis 17:45 Uhr über das CeBIT-Studio Mittelstand zu sehen und zu hören. Bitte nutzen Sie folgenden Link, um eine Aufzeichnung der Sendung anzusehen:
http://bit.ly/fVQZ1s

Die BITKOM ist das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche. Sie vertritt mehr als 1.350 Unternehmen und repräsentiert damit ca. 90% des deutschen ITK-Marktes, Die Mitglieder-Unternehmen erwirtschaften einen Gesamtumsatz von 135 Mrd Euro. Die BITKOM vereinigt die besten Köpfe und Unternehmen der digitalen Welt.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sysprep 1, 2, 3 - vorbei!

Man lernt ja tatsächlich niemals aus. ;-)


Heute war ich bei einem Kunden, bei dem wir eine virtuelle XenApp 5-Umgebung (unter VMware vSphere 4) auf Basis von Windows Server 2008 x64 betreiben.


Unser Wunsch war, es das Rapid Deployment der Farm so zu gestalten, dass aus einem ge-sysprep-ten Template alle weiteren Farmmitglieder gecloned werden.


Das ist ein an sich bewährtes Verfahren für "kleine" XenApp-Farmen (ich würde sagen bis hinzu ca. 5 bis 10 logischen Servern) und hat über Jahre hinweg auch sehr gut funktioniert.


Nun weiß man ja, wie das ist: man baut so ein Image hat es fertig und syspreped es. Ach "mérde!" eine Kleinigkeit vergessen, also kurz noch einmal anpassen das Image und noch einmal syspreppen. Dann einen Monat (und viele Microsoft Patchdays) später, kommt die Erkenntnis, dass man mal wieder an das Image ranmüsste. Also ein drittes mal syspreppen. Die Welt ist immer noch in Ordnung.


Versucht man es jetzt aber dann - aus welchem Grund auch immer - ein viertes Mal, wird man bitter enttäuscht.


Beim Versuch Sysprep (mit der Generalisierungs-Option) aufzurufen, hagelt es bitterböse Fehlermeldungen, die unter %windir%\System32\Sysprep\Panther\Setuperr.log nachzulesen sind.



Fehler [0x0f0082] SYSPRP LaunchDll: Fehler beim Ausführen von "C:\Windows\System32\slc.dll, SLReArmWindows', ist aufgetreten Fehlercode-1073425657 zurückgegeben



Fehler [0x0f0070] SYSPRP RunExternalDlls: Fehler beim Ausführen Registrierung Sysprep DLLs, die Ausführung von Sysprep anzuhalten. DwRet =-1073425657



Fehler [0x0f00a8] SYSPRP WinMain: Treffer Fehler während der Verarbeitung Sysprep Anbieter verallgemeinern, hr = 0xc004d307



Tja, googled man ein wenig, findet man in der Microsoft Knowledgebase folgende Hinweise:


Ursache: This error may occur if the Windows Software Licensing Rearm program has run more than three times in a single Windows image.



Lösung: To resolve this issue, you must rebuild the image.


Also, man darf sein Image neu bauen.


Der KB-Artikel von Microsoft verwirrt im ersten Moment ein wenig. Dort heißt es: To work around this issue, use the "SkipRearm" setting in an XML answer file (Unattend.xml) to skip the Rearm process when you build the Windows Vista image.


Von einem Workaround kann aber nicht die Rede sein. Denn was hier nicht steht ist, dass man *vor* dem dritten Mal Syspreppen die unattend.xml hätte erstellen müssen, die das sog. "rearm"-ing des Builds verhindert.


Für mich war das echt neu und somit hielt sich die Begeisterung echt in Grenzen.


Ich kann nur von Glück sagen, dass der Kunde ein nicht ganz frisches Backup (Stand Sysprep zum Ersten) "auf Tasch" hatte. Mit dem Stand hatte ich also noch zwei Schuss frei und konnte somit also das Rapid Deployment der Umgebung durchführen.


Es bestätigte sich also was ich schon seit Jahren predige: Cloneing von XenApp-Servern gilt es zu vermeiden. Automatisierte Installationen (á la WDS, WIM, OSD, NetInstall) oder besser noch die Königslösung mit dem Citrix Provisioning Server sind das einzig wahre.


Wieder ein Stückchen schlauer...


Übrigens: NewSID von Sysinternals funktioniert auch nicht unter Windows Server 2008 x64 und unter 2008 R2 schon mal gar nicht.


Momentan ist mir keine andere Technologie bekannt, mit der ich doch noch Microsoft-konform die SID des Clones anpassen könnte.


Ach ja: Schuld ist natürlich die dämliche (Sorry MS...) Produktaktivierung die trotz eines laufenden KMS keine dritte Aktivierung zulässt.



Sonntag, 2. August 2009

Group Policy Drive Maps und UAC (User Account Control)

Wer schon mal Laufwerke per Gruppenrichtlinie verbunden hat, hat sich vielleicht auch schon gewundert, warum das auf Servern mit Windows Server 2008 nicht zu funktionieren scheint. Der Grund ist die standardmäßig aktivierte UAC!

Das Laufwerk wird beim Anmelden quasi nur mit dem vollen Administrator-Token verbunden und ist mit dem eingeschränkten Token dann nicht sichtbar.

Um das Laufwerk sichtbar zu machen, muß man in der Registry-Wert ein DWORD namens "EnableLinkedConnections" unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System" erstellen und auf den Wert "1" setzen.

Montag, 27. Juli 2009

Lizensierung von Windows Server Betriebssystemen in virtuellen Umgebung

Ich freue mich sehr über Feedback auf unserem Blog und möchte aus diesem Grund gerne auch direkt auf ein anonymes Kommentar zu meinem Artikel "Liebe Microsoft, darf ich das jetzt eigentlich auch virtualisieren?" eingehen.

Microsoft lebt zu einem großen Teil, oder auch zum größten Teil, durch den Verkauf seiner Windows Betriebssysteme. Das Lizensierungsmodell für die Betriebssysteme wurden zu einer Zeit entwickelt zu der Virtualisierung noch eine Nieschenlösung war und Windows Server noch auf physikalische Hardware installiert wurde - soll übrigens heutzutage auch noch vorkommen! ;) Aus diesem Grund sind Windows Server Lizenzen auf eine physikalische Hardware gebunden, auch wenn Sie virtuell genutzt werden.

Mit dem Kauf einer Windows Server Lizenz erhält man immer eine Lizenz zur Installation des Betriebssystems auf eine physikalische oder virtuelle Hardware. Weiterhin gibt es Editionen (Enterprise, Datacenter) die es auch erlauben mehr als eine virtuelle Maschine mit dem Betriebssystem zu bestücken.
  • Window Server 2008 Standard beinhaltet eine physikalische und eine virtuelle Lizenz
  • Windows Server 2008 Enterprise beinhaltet eine physikalische und vier virtuelle Lizenzen
  • Windows Server 2008 Datacenter beinhaltet eine physikalische und unlimitierte virtuelle Lizenzen
Hierbei muss man beachten, dass sich diese Lizensierung auch wieder auf eine Hardware bezieht, d.h. installiere ich auf eine Hardware Windows Server 2008 in der Enterprise Edition, so darf ich auf dieser Hardware, und nur auf dieser Hardware, auch vier virtuelle Windows Server 2008 Instanzen betreiben, z.B. mit Hyper-V.

Nutze ich nun eine andere Virtualisierungslösung wie z.B. VMware vSphere oder Citrix XenServer, darf ich, wenn ich wieder die Windows Server 2008 Enterprise Edition habe, auch hier vier virtuelle Windows Server betreiben, aber nicht fünf - warum? Die erste Lizenz, welche für die physikalische Hardware bestimmt ist, darf auch nur auf physikalischer Hardware installiert werden. Da hier aber nun ESX oder XenServer auf der Physik läuft, fällt diese Lizenz weg.

Möchte ich nun mehr als vier virtuelle Windows Server Instanzen betreiben, muss ich natürlich weitere Lizenzen, entsprechend der Anzahl der zusätzlichen virtuellen Maschinen, kaufen.

Diese Lizensierung bezieht sich momentan nur auf ein physikalische System, welches eine entsprechende Anzahl von virtuellen Maschinen betreibt. Was passiert nun aber wenn ich Features wie VMotion (XenMotion, Live Migration) oder High Availibility (automatischer Neustart einer virtuellen Maschine bei Ausfall eines Hostsystems) nutzen möchte?
In diesem Fall muss ich für die virtuellen Maschinen, welche diese Features nutzen sollen, die Lizenz mehrfach vorhalten! Möchte ich also 10 virtuellen Maschinen ermöglichen via Live Migration auf einen weiteren Virtualisierungsserver (ESX, Hyper-V oder XenServer) umzuziehen, brauche ich auf beiden Virtualisierungsservern (Quelle- und Ziel) jeweils 10 Lizenzen. Habe ich also z.B. 10 Hostsysteme, möchte diese in einem Clusterverbund betreiben und möchte auf jedem Hostsystem 10 virtuelle Maschinen mit Windows betreiben, so brauche ich im Endeffekt 100 Windows Server Lizenzen.

Hier auch nochmal das Rechenbeispiel zu dem anfänglich genannten Blogeintrag:
In einem VMware Cluster mit 10 physikalischen Hosts benötigen wir PRO WINDOWS VM 10 Windows OS Lizenzen, da sich die Windows Workload durch vMotion auf jedem der physikalischen Hosts befinden kann. Fahren beispielsweise 200 Windows VMs in einem 10-Node VMware Cluster, so müssen 2000 Windows Lizenzen bereitgestellt werden, um den vertraglichen Bindungen gerecht zu werden.
Dies ist ein realer Fakt und muss beachtet werden! Grund hierfür ist, wie bereits erwähnt, das Windows Server Lizenzen auf physikalische Hardware gebunden sind.

Nichtsdestotrotz hat man durch die oben genannten Lizensierungsmöglichkeiten (Enterprise, Datacenter) gewisse Einsparungspotentiale, die ich nun in einem kleinen Rechenexample aufzeigen werden. Ich werde hierbei nur die Kosten der Windows Lizenzen und nicht die Kosten der Virtualisierungslösung selbst betrachten.

Von folgenden Preisen gehe ich bei meinen Berechnungen aus:
  • Windows Server 2008 Standard kostet pro Server (1-4 CPUs) 719$
  • Windows Server 2008 Enterprise Edition kostet pro Server (1-8 CPUs) 2334$
  • Windows Server 2008 Datacenter Edition kostet pro CPU-Socket 2381$
Weiterhin gehe ich von einer VMware vSphere Infrastrukur mit 10 Hostsystemen (ESX-Server mit jeweils zwei CPU-Sockets) und 200 Windows VMs aus. Dies entspricht heutzutage einer sehr typischen Architektur.

Bei einer Windows Server 2008 Standard-Lizensierung würde man das ganze wie folgt berechnet:
(10 Hostsysteme x 200 Windows VMs) x 719$ = 1 438 000$

Bei einer Windows Server 2008 Enterprise-Lizensierung würde die Formel wie folgt aussehen:
(10 Hostsysteme x (200 Windows VMs / 4)) x 2334$ = 1 167 000$
Hierbei werden die VMs durch 4 geteilt, da ja eine Enterprise-Lizenz vier virtueller Lizenzen beinhaltet.

Bei einer Windows Server 2008 Datacenter-Lizensierung fällt das Rechenexample wie folgt aus:
(10 Hostsysteme x 2 CPU Sockets) * 2381$ = 47620$
Da hier die Lizensierung auf CPU-Socket-Basis passiert und anschließen eine unlimitierte Anzahl von virtuelle Maschinen auf einer Physik betrieben werden kann, fällt die Anzahl der virtuellen Maschinen bei der Berechnung nicht ins Gewicht.

Man sieht recht schnell, dass sich in einem Virtualisierungsumfeld der Einsatz der zunächst teurer wirkenden Datacenter-Lizenzen auf alle Fälle lohnt. Natürlich kann die Rechnung in einem kleineren Umfeld (2 Host-Systeme und eine handvoll VMs) auch nicht aufgehen und die Lizensierung auf Basis von Standard-Lizenzen günstiger sein.

Microsoft bietet auch hier zwei nette Windows Server Virtualization Calculators, welche bei der Bestimmung der besten Lizensierung hilfreich sind.

Wer sich das ganze im Detail anschauen möchte, den verweise ich gerne auf folgende Dokumente von Microsoft:
  1. Windows Server 2008 Licensing Overview
  2. Licensing Microsoft Server Products in Virtual Environments
  3. Licensing Microsoft Windows Server 2008 to Run with Virtualization Technologies
Ich hoffe damit die Lizensierung von Microsoft Windows Server 2008 in virtuellen Umgebungen etwas klarer gemacht zu haben.

Montag, 20. Juli 2009

CTRL + ALT + DELETE in virtuellen Maschinen (VMware, Citrix, Microsoft)

Wer kennt es nicht, man sitzt vor seiner virtuellen Maschine, welche einen höflich um die Eingabe der Tastenkombination CTRL + ALT + DELETE (STRG + ALT + ENTF) bittet und drückt diese voller Elan und dann ... hat natürlich nicht die virtuelle Maschinen, sondern das lokale System reagiert.

Da mir das selbst öfter mal passiert, ich aber auch schon viele Kunden dabei erwischt habe, hier das Einmaleins der Tastenkombination CTRL + ALT + DELETE in den virtuellen Welten von VMware, Citrix und Microsoft.

Im folgende die Auflistung der Tastenkombination, welche statt CTRL + ALT + DELETE genutzt werden sollten.
  • VMware ESX und Workstation: CTRL + ALT + INSERT (STRG + ALT + EINFG)
  • Citrix XenServer: CTRL + ALT + INSERT (STRG + ALT + EINFG)
  • Microsoft Hyper-V: CTRL + ALT + END (STRG + ALT + ENDE)
Und ab jetzt dürfte es keine mehr aus Versehen passieren, dass man CTRL + ALT + DELETE statt der oben genannten Tastenkombinationen drückt!

Montag, 6. Juli 2009

Liebe Microsoft, darf ich das jetzt eigentlich auch virtualisieren?

Virtualisieren kann man heutzutage, zumindest im IT-Umfeld, so ziemlich alles: Server, Applikationen, Desktops, Netzwerke, Festplatten und vieles mehr. In den meisten Fällen klappt das auch problemlos und schnell.

Doch stellt sich gerade im Bereich der Servervirtualisierung oft die Frage, ob ich denn jetzt meinen Exchange oder SQL-Server auch wirklich auf XenServer betrieben darf - bekomm ich dann noch Support von Microsoft?

Diese Frage stellen sich viele Kunde sehr oft und hier sind auch viele Unwahrheiten bzw. Falschinformationen im Markt vorhanden. Wohl aus diesem Grund hat Microsoft ein nettes kleines Webtool bereitgestellt, welche die Frage nach dem "Dürfen" beantworten.

Server Virtualisation Validation Program Wizard (http://www.windowsservercatalog.com/svvp.aspx?svvppage=svvpwizard.htm)

In drei einfachen Schritten wählt man (1) das zu virtualisierende Produkt,












(2) die Virtualisierungsplattform und das gewünschte Gastbetriebssystem und












bekommt (3) eine klares Ergebnis ob Microsoft das ganze nun unterstützt oder man sich auf dünnes Eis begibt.

















Das Ganze gibt es übrigens auch in "manueller Form" und zwar als Microsoft KB-Artikel mit der Nummer 957006 und dem Titel "Microsoft server software and supported virtualization environments" (http://support.microsoft.com/kb/957006).

Dienstag, 2. Juni 2009

Windows 7 ab dem 22. Oktober 2009 offiziell verfügbar

Wie soeben durch The Wall Street Journal und Reuters bekannt wurde wird Microsoft Windows 7, Nachfolger von Windows Vista, ab dem 22. Oktober 2009 offiziell verfügbar sein.






Die Spezialisten der CEMA haben bereits zahlreiche Erfahrungen mit der neuen Windows Version sammeln können. So setzt eine Vielzahl der Spezialisten Windows 7 bereits seit der ersten offiziellen Beta Version (09.01.09) ein und seit Verfügbarkeit des Release Candidate (30.04.09) haben bereits 50% der CEMA Spezialisten Windows 7 im produktiven Arbeitseinsatz. Hierbei werden sowohl die 32-bit als auch 64-bit, sowie die deutsch- und englischsprachigen Fassungen von Windows 7 auf Herz und Nieren geprüft.

Diese Zahlen sprechen für die Qualität des Nachfolgers von Windows Vista.

Weiterhin gibt es bereits Erfahrungswerte in Zusammenspiel mit weiteren Produkten der CEMA Partner, wie z.B. Citrix und ihren Produkten XenApp, XenDesktop, XenServer und Provisioning Server.

Die Spezialisten stehen natürlich gerne Rede und Antwort zu Windows 7 - sprechen Sie uns doch einfach beim nächsten Termin darauf an.

Montag, 25. Mai 2009

Der richtige Computername (Hostname)

Folgenden interessanten Fall hatte ich vor einiger Zeit bei einem Kunden.

Dieser betreibt eine XenApp-Infrastruktur in Kombination mit einem Citrix Access Gateway. Er nutzt zur Zuweisung bestimmter Citrix Richtlinien den Computernamen des Clientsystems als Parameter.

Der Kunde benennt seine Computer in Form von "xxx.yyyyyy" und sobald er diesen Namen versucht in einer Citrix Richtlinie zu nutzen kommt folgende Meldung:


Und Recht hat Citrix! Laut offiziellen RFCs und auch laut Microsoft sind bei der Bennenung von Computern (NETBIOS) folgende Zeichen nicht erlaubt bzw. Konventionen einzuhalten.

Disallowed characters
  • backslash (\)
  • slash mark (/)
  • colon (:)
  • asterisk (*)
  • question mark (?)
  • quotation mark (")
  • less than sign (<)
  • greater than sign (>)
  • vertical bar (|)
Minimum name length
1 character.

Maximum name length
15 characters.

Weiterhin sind eigentlich auch Wörter wie World, Proxy, Server uvm. als Computername verboten.

Das dreiste an der Geschichte ist, Microsoft lässt diese Namen in ihrem Dialog zur Änderung des Computernamens zu und Hersteller wie Citrix dagegen halten sich bei der Eingabe dieser an die Standards.

Mehr Informationen zur Benennung von Computern und Domänen sind in folgendem Microsoft Artikel zu finden.

Naming conventions in Active Directory for computers, domains, sites, and OUs
http://support.microsoft.com/kb/909264

Und zukünftig nur noch richtige Computernamen vergeben! ;)

Montag, 18. Mai 2009

Und jetzt räumt Microsoft das (Servervirtualisierungs-)Feld von hinten auf: Hyper-V 2008 R2

Microsoft betreibt gerade sehr stark virales Marketing, auf allen Microsoft affinen Blogs ist etwas über die neue, kommende Hyper-V Version 2008 R2 zu lesen und das zu recht.

Microsoft räumt das Servervirtualisierungsfeld von hinten auf und setzt mit vielen neuen Features den Mitbewerb unter Druck.

Features:
  • Live Migration - VMotion bzw. XenMotion aus dem Hause Microsoft, d.h. Verschieben von virtuellem Maschinen im laufenden Betrieb
  • Fail-over Clustering - auch unter Restart HA bekannt, stürzt ein Hostsystem ab so werden die Workloads auf einem anderen Host automatisch neugestartet
  • 64 logische Prozessoren (Cores) am Hostsystem
  • 1TB RAM am Hostsystem
  • 384 laufende virtuelle Maschinen und 512 virtuelle Prozessoren pro Server
  • CPU Core Parking - erlaubt es nicht genutzte CPU Cores auszuschalten um Strom zu sparen, ganz im Sinne von Green IT
  • Processor Compatibility - die Möglichkeit virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb zu migrieren, auch wenn sich die CPUs unterscheiden (z.B. zwischen einem System mit Core 2 Duo und Core 7i (Nehalem), nicht aber zw. AMD und Intel)
  • Jumbo Frames in virtuellen Maschinen
  • Hot add / remove von virtuellen SCSI Festplatten - hinzufügen und entfernen von virtuellen Festplatten im laufenden Betrieb
  • VM Chimney (TCP offloading support in virtuellen Maschinen) - die Möglichkeit virtuellen Maschinen eine dedizierte Netzwerkkarten zuzuweisen und somit die virtuelle Netzwerkkarte zu umgehen
und das Beste zum Schluss: alle diese Features sind in der kostenfreien Edition, dem Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 enthalten.

Diesen kann man sich aktuell als Release Candidate bereits für Proof-of-Concept und Pilotumgebung herunterladen.

Viele weitere Features (z.B. P2V, Patch-Management uvm.) kommen mit dem Einsatz des System Center Virtual Maschine Managers R2 noch hinzu, und das nicht zu knapp. Diese werden allerdings ein andermal besprochen.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Windows 7 und Windows Server 2008 R2 auf XenServer 5 betreiben

Hallo zusammen.

Unsere begeisterten Azubis sind immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Heute wurde ich von einem gefragt wieso denn die neue Windows 7 Beta nicht auf dem XenServer 5 läuft.

Nach kurzer Recherche im Citrix Knowledge Center hat sich folgende Lösung aufgetan.

"1) XenServer 5.0: Due to a bug in the HyperV extensions, installing a Windows 7 OS on XenServer 5.0 server may result in a blue screen or get hung during initialization. In order to install Windows 7 images on a XenServer 5.0 machine, you will need to perform the following workaround:

$ xe vm-param-set uuid=vmuuid platform:viridian=false
You can obtain the vmuuid by running the following command from your host: xe vm-list

2) XenServer Tools: the XenServer tools currently do not work on Windows 7. If you attempt to install them you will experience a blue screen! "

Der Workaround wurde von uns in Zusammenhang mit Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Beta 1 verifiziert.

Kudos gehen an James Cannon, welcher die Lösung im Citrix Support Forum präsentiert hat.