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Dienstag, 7. Juli 2009

AppSense Personalization Server

Um ein sauberes Profilmanagement (z.B. auf durch XenDesktop bereitgestellten Windows XP VMs) zu implementieren, kann man den Ansatz fahren, dass man ein Mandatory Profile (oder auch obligatorisches Profil) benutzt und dann darauf Einstellungen mit Hilfe von AppSense Environment Manager Policies setzt, um schließlich die eigentliche Personalisierung durch den AppSense Personalization Server abzufangen.
Bei diesem Szenario tritt dann folgende Administrationsfalle auf. Man konfiguriert dem Nutzer ein Mandatory Profile (obligatorisches Profil), meldet sich mit diesem Nutzer an und prüft natürlich kurz, ob das aktuelle Profil tatsächlich ein Mandatory Profile (obligatorsches Profil) ist:

Ist nun aber die User Personalization eingeschaltet und landet der User in der default Personalization Group, in der die Zertifikats-Verwaltung eingeschaltet ist,

dann fängt der EM-Agent an, dem Windows Betriebssystem vorzugaukeln, dass es sich um ein Roaming Profile (bzw. servergespeichertes Profil) handelt. Dies führt dann zu der folgenden irritierenden Anzeige:

Auf Nachfrage bei unserem zuständigen Channel-SE, bekam ich dann die Antwort, dass dies dem Fakt geschuldet sei, dass Windows die Speicherung von Zertifikaten in auf Mandatory Profiles basierenden Profilen nicht zulässt. Im Administration Guide steht zu diesem Thema folgendes geschrieben:
Manage Certificates
Enabled by default. If selected, user certificates can be added to the local certificate store when using a mandatory profile and are managed and therefore are available if a user logs on to another computer.

Also lasst Euch nicht von diesem Verhalten irritieren und spart Euch eine unnötige Fehlersuche...

PS: Das Service Pack 2 für die AppSense Suite 8.0 ist am Wochenende erschienen - Einfach unter www.myappsense.com downloaden.

Freitag, 23. Januar 2009

Terminalserver, Roaming Profile, GPO, Server vergisst seine Einstellungen

Ein Problem hat uns über ein halbes Jahr beim Kunden beschäftigt.


Die Farm eines Kunden bekommt über eine GPO ein Terminalserver-Profile (Mandatory) zugewiesen. Nach ein paar Tagen des Betriebs "vergisst" einzelne Terminalserver (mit Citrix XenApp drauf) die Einstellung und die Benutzer bekommen ein lokales Profil nach der Anmeldung verpasst. In der Registrierung des Server sieht man aber, dass die GPO immer noch auf das System angewendet wird und auch wirkt.


Auf Servern ohne XenApp tritt das Problem nicht auf.


Workaround ist ein geplanten Task auf jedem Server anzulegen, der alle 30 Minuten "gpupdate /force" ausführt. Dann tritt das Problem nicht auf. Paradox, da sich och GPOs im Hintergrund immer automatisch aktualisieren sollten.


Na ja, wir haben ca. 6 Monate zusammen mit Microsoft und Citrix an dem Case gearbeitet.


Letztendlich ist ein Hotfix von Citrix dabei rausgekommen, der aber nur als "private" verfügbar ist. Auch hierzu können Sie uns gerne ansprechen.