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Mittwoch, 7. Dezember 2011

Vom Rechenzentrum zur Private Cloud - Strategieprojekt Optimized IT bei Becker & Kries

Neuausrichtung der Unternehmens-IT
durch umfassendes RZ-Redesign, Konsolidierung und Virtualisierung
sowie Einführung neuester Netzwerk- und Servertechnologien

Um die Fachbereiche trotz knapp bemessener Ressourcen optimal betreuen zu können, verfolgt die IT-Abteilung der Becker & Kries Immobilien Management GmbH & Co. KG einen konsequenten Modernisierungskurs. Unterstützt wird die Berliner Unternehmensgruppe dabei von der CEMA AG.

Es gibt wieder Platz im Rechenzentrum der Becker & Kries Immobilien Management GmbH & Co. KG in Berlin. Wo sich vormals 30 Server drängten, reichen jetzt zehn Stück mit erheblich mehr Applikationen aus, um die Geschäftsprozesse ausfallsicher zu unterstützen. Spielraum hat auch die IT-Abteilung gewonnen: Sie kann schneller und effizienter die Anforderungen der Fachbereiche erfüllen. Wenige Mausklicks genügen, um zusätzlichen Speicherplatz oder einen PC-Arbeitsplatz einzurichten. „Wir betreiben mittlerweile fast die gesamte IT zentralisiert“, erklärt IT-Chef Michael Pfeifer. Er und sein vierköpfiges Team betreuen rund 140 Anwender sowie die Systeme in der Berliner Zentrale.

Komplette IT auf dem Prüfstand
Vor knapp vier Jahren brachten die ungebremste Datenflut und der steigende Bedarf an zusätzlichen Anwendungen nicht nur die Systeme, sondern auch die IT-Administratoren an die Grenzen der Belastbarkeit. „Der Betrieb dezidierter Server für einzelne Applikationen war zeitaufwändig und ineffektiv“, berichtet Pfeifer. Ziel war es daher, durch virtualisierte Server und Speicher die Administration zu vereinfachen und die Hardwareressourcen besser auszulasten. Flankierende Maßnahmen wie Update des Sicherungsservers und die Erneuerung der Notstromanlage sollten die Ausfall- und Zukunftssicherheit weiter erhöhen.

Alle Wettbewerber an einem Tisch
Das Lösungskonzept sollte der IT-Dienstleister liefern. Vier davon lud Becker & Kries in die finale Auswahlrunde ein. Um die Vergleichbarkeit der Angebote zu erhöhen, mussten die Systemhäuser ihre Lösung in einem gemeinsamen Workshop präsentieren. „Das ganzheitliche Konzept der CEMA AG zeigte detailliert bis zu jedem einzelnen Switch auf, wie wir im vorgegebenen Zeit- und Budgetrahmen unser Rechenzentrum wirtschaftlicher und leistungsfähiger machen können“, begründet Projektleiter Frank Ochla die Entscheidung. Ein weiterer Pluspunkt des Konzepts war, statt eines hardware-ein softwarebasiertes SAN aufzubauen. Dieses bietet den Vorteil, Storage rasch und kostengünstig erweitern zu können.

Enge Zusammenarbeit, Kundenorientierung und Flexibilität
Räumliche Nähe und die passende Unternehmensgröße waren ebenfalls entscheidende Kriterien bei der Wahl des IT-Dienstleisters. Denn das IT-Team von Becker & Kries suchte einen Partner, mit dem es vertrauensvoll und auf Zuruf zusammenarbeiten konnte. „Bei vergangenen Projekten zeigten sich große Systemhäuser weniger kundenorientiert und weniger flexibel als mittelständische Dienstleister“, erzählt Ochla. „Die CEMA hat immer die angeforderten Experten bereitgestellt, auch, wenn es kurzfristig zu Änderungen im Projektablauf kam.“

Konsolidierte Systeme steigern Dynamik
Gemeinsam mit den Experten der CEMA hat Becker & Kries fast alle Systeme und Anwendungen virtualisiert, darunter Datenbanken, den Mailserver, die Zeitwirtschaft und den Domain Controller. Hierzu wurden 30 physische Rechner auf virtuelle Server unter VMware „ESX“ migriert. Die VMs laufen auf 3 Hostsystemen. In der nächsten Phase wurde ein hochverfügbares SAN mit synchroner Datenspiegelung und einer Speicherkapazität von 9 TByte aufgebaut. Die Virtualisierungssoftware „SANmelody“ von DataCore läuft auf zwei Servern, die redundant ins Netzwerk eingebunden sind. Dank der Storage-Virtualisierung lässt sich Speicherplatz dynamisch zuweisen und bedarfsgerecht erweitern. Die Sicherung und die rasche Wiederherstellung der virtuellen Server erfolgt über den zentralen Backup-Server. Die zentralisierte Administration und die Snapshot-Technologie beschleunigen das Backup insgesamt. „Die Systeme sind besser ausgelastet, performanter und ausfallsicher“, berichtet Pfeifer.
Mehr Freiheit für die Anwender und Entlastung für die IT durch die Virtualisierung der Desktops
Um das Client-Management zu vereinfachen und den Anwendern einen Remotezugriff auf ihre individuelle Arbeitsumgebung zu ermöglichen, folgte die Virtualisierung der Desktops auf Basis von VMware View. Dazu wurden sechs Hostrechner eingerichtet, auf denen sämtliche Anwendungen, angefangen von Microsoft Office bis zur Branchenlösung für die Immobilienwirtschaft, hochverfügbar laufen. Parallel wurden140 PCs durch Thin Clients ersetzt. Über eine Internetverbindung können berechtigte Anwender jetzt auch von unterwegs und von zuhause aus auf die Daten und Applikationen zugreifen, die sie brauchen. Für die IT-Abteilung haben sich der Verwaltungsaufwand und damit auch die Kosten pro Computerarbeitsplatz signifikant verringert. Gleichzeitig stieg die Reaktionsschnelligkeit, denn sämtliche Endgeräte lassen sich vom Rechenzentrum aus administrieren und aktuell halten. „Die Anforderungen aus den Fachbereichen, wie etwa das Bereitstellen neuer Software oder eines Desktop-Arbeitsplatzes, können wir jetzt kurzfristig erfüllen“, resümiert Ochla.
Für Becker & Kries hat sich die enge Zusammenarbeit mit der CEMA bewährt. Der IT-Dienstleister kennt die Arbeitsweise und Infrastruktur. So kann er fundiert und proaktiv Vorschläge für Verbesserungen einbringen und erkennt zielsicher Optimierungspotentiale. Für IT-Leiter Pfeifer steht fest: „Wir sind sehr zufrieden und wollen die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der CEMA auch in Zukunft fortsetzen.“

Auf einen Blick
·         Kunde: Die Becker & Kries Immobilien Management GmbH & Co. KG deckt, von der Projektentwicklung bis zum Bestandsmanagement, das gesamte Spektrum immobilienwirtschaftlicher Dienstleistungen ab. Der Eigenbestand umfasst rund 400.000 qm Gewerbeflächen und mehr als 13.500 Wohnungen. Darüber hinaus ist Becker & Kries an Firmen der Medien-, Mode- und Baubranche beteiligt.
·         Herausforderung: Neuausrichtung der Unternehmens-IT durch umfassendes RZ-Redesign, Konsolidierung und Virtualisierung sowie Einführung neuester Netzwerk- und Servertechnologien.
·         CEMA-Leistung: Konzeption und Realisierung der Lösungsarchitektur. Redesign der SQL- und Exchange-Umgebung sowie der Backup- und Restore-Strategie, Erweitern des Active Directory, Virtualisieren von Servern und Desktops, Aufbau eines virtuellen SAN, Erneuern der USV-Anlage.
·         Systemumfeld: VMware vSphere und View, Thin Clients und Server R710/810 von Dell, QLogic SANBox, DataCore SANmelody, Symantec Backup Exec, Microsoft Windows Server Betriebssysteme.
·         Nutzen: gestrafftes IT-Management, flexible IT-Infrastruktur, reduzierte Kosten, reaktionsschnelles Erfüllen von Marktanforderungen.

Montag, 28. November 2011

Hochverfügbare, skalierbare Cloud-Infrastruktur schafft Flexibilität

Die „Social Cloud“ verbindet bei PIER Werkstätten für Menschen mit Behinderung!


Gekürzte öffentliche Gelder gaben den Anstoß für ein umfangreiches Innovationsprojekt bei den drei Hamburger Werkstätten für Menschen mit Behinderung: Der interne Dienstleister PIER Service & Consulting GmbH konsolidierte die IT-Infrastruktur für die 46 Standorte in einer „Social Cloud“ und bietet diese Services jetzt auch anderen Sozialeinrichtungen in Deutschland an.

 


Modernste IT-Infrastruktur für die Social Cloud

 
Not macht bekanntlich erfinderisch, bei der Elbe Werkstätten GmbH führte sie in die Wolke. „Die Social Cloud gibt uns den entscheidenden Spielraum, damit wir trotz der angespannten Haushaltslage weiterhin unsere Aufgabe erfüllen können: behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt einzugliedern“, sagt Karsten Koschewski, IT-Leiter bei der PIER Service & Consulting GmbH. Die Tochtergesellschaft agiert seit 2008 als Shared Service Center für drei Werkstätten unter dem Dach der Elbe Werkstätten GmbH. Finanzbuchhaltung, Controlling, Lohnabrechnung, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Personal als zentrale Dienste bereit zu stellen, ermöglicht zwar Synergie- und Einspareffekte, doch das Ende der Fahnenstange war damit noch lange nicht erreicht. Uns war klar, dass der Betrieb dreier Rechenzentren mit mehr als 150 Servern mit Dutzenden von Anwendungen noch gewaltiges Optimierungspotenzial barg", skizziert Karsten Koschewski die Ausgangslage. Zumal die Rechenzentren nicht mehr den aktuellen Standards bei Technologie, Brandschutz und Klimatisierung entsprachen. 

Freie Kapazitäten schaffen und neue Einnahmequellen erschließen

Der gemeinsam mit dem IT-Dienstleister CEMA AG erstellte Business Case diente als fundierte Entscheidungsgrundlage und zeigte den Weg klar auf: Allen 46 Standorten die IT-Infrastruktur und -Services über eine Cloud-Lösung bereit zu stellen, würde die Kosten pro User dauerhaft senken und die TCO um 20 Prozent verringern. Zudem wäre die PIER Service & Consulting GmbH in der Lage, bei gleichbleibender Personalstärke eine steigende Zahl von Anwendern und Systemen zu betreuen. „Das macht sogar den Weg frei, auch andere Unternehmen aus dem Sozialbereich an die Social Cloud anzubinden, um zusätzliche Erlöse zu erzielen“, erklärt Karsten Koschewski. Er beauftragte daher im Frühjahr 2010 die CEMA AG, die über besondere Expertise bei Cloud- und Virtualisierungslösungen verfügt, mit der Konzeption einer hochverfügbaren und skalierbaren Infrastruktur. In enger Zusammenarbeit zwischen CEMA und PIER wurde diese Lösung von einem neunköpfigen Team umgesetzt.  

Grün und kosteneffizient

Im ersten Schritt wurde die Auslastung der IT-Ressourcen in den bestehenden Rechenzentren der drei Werkstätten analysiert, um zu ermitteln, wie sich die Anforderungen in einem zentralen Rechenzentrum wirtschaftlich und umweltfreundlich abbilden lassen. Danach erfolgte der Aufbau der dynamisch ausgelegten Infrastruktur. Server, die Dienste wie zum Beispiel Microsoft Exchange bereitstellen, wurden auf virtuellen Windows 2008-Maschinen unter VMware ESX 4.1 migriert. Die fünf ESX-Hosts sind ausfallsicher konfiguriert: Bei Bedarf können drei ESX Server sämtliche 70 virtuellen Maschinen (VMs) hosten, wobei die betroffenen VMs automatisch auf einen verfügbaren Host migriert werden. Die knapp 60 Anwendungen, darunter Microsoft Dynamics 5.0 als ERP-Lösung sowie die branchenspezifische HR-Applikation „Social Solutions“, werden über eine Citrix-Farm mit zehn XenServern bereitgestellt. Ein Auto-Failover sichert den störungsfreien Betrieb. Anstelle der vormals 150 Server genügen nun 15 Server. Lastspitzen werden innerhalb der Cloud flexibel abgefedert, auch weil sich neue Instanzen eines Datenbanks- oder Anwendungsservers nach Bedarf zuschalten lassen. 

Umfassende Kompatibilität und offene Architektur

Vor der Umstellung wurde in einer Testumgebung die Kompatibilität der verschiedenen Formate und Systeme geprüft, beispielsweise ob Applikationen Windows Server 2008-tauglich oder 64bit-fähig sind. „Wir wollten das reibungslose Zusammenspiel zwischen neuesten Technologien sowie zwischen Legacysystemen und Cloud-Diensten sicherstellen“, erklärt Karsten Koschewski. Eine umfassende Kompatibilität und offene Architektur sind für die Integration externer Kunden unverzichtbar. Das war auch der Grund, das dezentrale Storage (DAS) softwarebasiert mithilfe von DataCore SANmelody in ein virtuelles SAN mit 32 TB Speicherkapazität zu überführen. Auf zwei Standard-Rechnern von HP installiert, virtualisiert der DataCore-Server die Festplattenkapazität ungeachtet von Typ oder Modell der Speicher-Hardware. Über Fiber Channel Switches von QLogic ist das SAN redundant an die VMs angebunden.

Hohe Sicherheit und Akzeptanz

Per Big Bang wurden die drei Werkstätten nacheinander im Dezember 2010 auf die neue Plattform migriert. Mithilfe eines domänenunabhängig einsetzbaren Datenmanagement-Systems von Commvault sichert die PIER Service & Consulting GmbH die Daten auf Bändern und Festplatten und stellt eine Archivierungslösung bereit, welche automatisch und zyklisch die Daten monatlich archiviert. Eine Monitoring-Lösung von Nagios überwacht die Verfügbarkeit der Netzwerkkomponenten (z.B. Dienste, Hosts und Switches). Weiter kontrolliert die Servicegesellschaft damit die Raumbedingungen wie Temperatur und Feuchte und nutzt das integrierte Eskalations- und Ticketsystem. Support, Datensicherheit und Verfügbarkeit sind besonders anspruchsvolle Punkte, wenn es um die Anwenderakzeptanz geht. „Viele Mitarbeiter befürchteten zunächst Einschränkungen. Doch unsere offene Kommunikation und die hochverfügbare Infrastruktur schufen eine hohe Akzeptanz“, erzählt Karsten Koschewski.  
Kompletter Arbeitsplatz aus der Cloud

Aktuell beziehen mehr als 1.100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz aus der Social Cloud. Das steigert die Produktivität, denn neue Software, Patches und Updates sind unternehmensweit sofort verfügbar. Auch die Kosten-Nutzen-Rechnung kann sich sehen lassen: „Im Jahr sparen wir 40 Prozent der vorherigen Stromkosten“, berichtet Karsten Koschewski. Das ist auch der „grünen“ Klimatisierung wie etwa der freien Kühlung sowie der Einhausung der Hardware zuzuschreiben. Noch in diesem Jahr sollen bereits erste Fremdkunden - Betriebe aus der Sozialbranche - an die Social Cloud angebunden werden. „Die Kunden profitieren von kalkulierbaren Kosten und Fixpreis pro User. Und wir erwarten aufgrund der zusätzlichen Einnahmen eine Umsatzsteigerung von bis zu 60 Prozent“, resümiert der IT-Leiter.

Auf einen Blick

·       Kunde: Die PIER Service & Consulting GmbH (www.pier-psc.de) ist der IT-Dienstleister der Elbe Werkstätten GmbH, der Dachgesellschaft der drei stadtnahen Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Hamburg. Ziel ist die berufliche Rehabilitation. Hierzu arbeiten die etwa 3.000 Menschen mit Behinderung sowie rund 800 tariflich Beschäftigte an 46 Standorten in den unterschiedlichsten Bereichen – vom Buchdruck über die Möbelfertigung bis zum EDEKA CAP-Laden.

·        Herausforderung: Drei Rechenzentren mit rund 150 Servern und 60 Applikationen in einer Social Cloud konsolidieren.

·        CEMA-Leistung: Konzeption und Realisierung der Cloud-Lösung.

·       Systemumfeld: VMware vSphere 4.1 Enterprise, Citrix XenApp und Citrix XenServer Platinum 5.0, Microsoft Windows Server 2008 R2, DataCore SANmelody, CommVault Datenmanagementsystem, Clavister Firewall, HP ProCurve, QLogic Switches, Nagios Monitoringsystem.

·        Nutzen: hochverfügbare und skalierbare Cloud-Infrastruktur; um 20 bzw. 40 Prozent geringere Betriebs- und Stromkosten; zusätzliche Einnahmen durch Cloud-Services.

Mittwoch, 17. August 2011

Jetzt anmelden! Mobile Device Management

Einladung zum IT.forum "Mobile Device Management"
... oder "die Invasion aus der Jackentasche!"
Fachvorträg für IT-Entscheider und Ausstellung der neuesten Mobile Devices

Die Integration mobiler Endgeräte ins Unternehmen ist eine Herausforderung. Das IT.forum stellt Technologien und Lösungen vor mit denen Sie der "Invasion aus der Jackentache" erfolgreich begegnen können.
Citrix, Excitor, IBM stellen Technologien zum Thema Mobile Device Management vor.

Das IT-Systemhaus CEMA berichtet über Lösungen und Erfahrungen zum Thema mobile Business aus der Praxis. Schollmeier Mobile Business Solution & Partner gibt wertvolle Tipps zu Vertragsmodellen mit mobile Devices.
Wir freuen uns auf eine kongeniale Veranstaltung zusammen mit Ihnen.

IT.forum Termine und Veranstaltungsorte
13.09. Frankfurt - 15.09. Berlin
20.09. Hannover - 22.09. Hamburg
11.10. Dortmund - 13.10. Köln
18.10. München - 19.10. Mannheim
20.10. Stuttgart


Programm:
09:00 Uhr
Die Invasion aus der Jackentasche

Referent: CEMA Geschäftsführung

09:30 Uhr
Sichere Nutzung und reibungslose Administration mobiler Endgeräte
Dynamic Mobile Exchange von Excitor
Dr. Rüdiger Gauglitz, Senior-IT-Consultant CEMA

10:15 Uhr Kleine Atempause

10:30 Uhr
Intelligentes Endgeräte- und Sicherheitsmanagement
Lifecycle-, Patch-, Power- und Compliancemanagement in einer Lösung
Referent: IBM

11:15 Uhr
Mobile Devices im Überblick
Welche mobilen Endgeräte setzen sich langfristig durch?
Referent: CEMA

12:00 Uhr Guten Appetit


13:00 Uhr
iPad, Android & Co im Unternehmen - Potenziale nutzen
- Virtual Desktops weiter gedacht
- Desktop als (native) App
Referent: Cortado

13:45 Uhr:
Wissen ist Macht - IBM Social Media Analyse

Intelligente Mining-Technik zur Analyse von Stimmungen und Trends im Internet
Referent: IBM

14:15 Uhr Kleine Atempause

14:30 Uhr:
Achtung! Kostenfalle Mobile Business
Vertragsmodelle – was ist beim Handling der mobilen Daten zu beachten?
Referent: Schollmeier Mobile Business Solutions & Partner


15:00 Uhr:
Virtuelle Desktops & Applikationen jederzeit, auf jedem Endgerät

Citrix Receiver, Citrix Self-service Plug-in, Merchandising Server, Citrix Access Gateway & NetScaler
Referent: CEMA

15:45 Uhr:
IT-Spezialisten stehen Ihnen Rede und Antwort

Freitag, 12. August 2011

Anwender-Virtualisierung mit AppSense - Erfolgsfaktor für zukunftssichere Desktopstrategien

Leistungsübersicht und Workshop am 01. September 2011













User Virtualization mit AppSense Environment Manager


Die Benutzer erwarten heute eine leistungsfähige und personalisierte Desktopumgebung, die sie unabhängig vom Endgerät und Arbeitsort identisch nutzen können. Im gleichen Zuge benötigt die Administration effektive und innovative Technologien, um solche Architekturen zu ermöglichen und wirtschaftlich betreiben zu können.
Durch die zentrale Speicherung der persönlichen Benutzereinstellungen und Berechtigungen kann die Verwaltung der Benutzer zentral erfolgen. Die Benutzer sind nicht mehr an ihre lokalen Einstellungen gebunden und finden auf jedem Endgerät und in jeder virtuellen Instanz ihre personalisierte Arbeitsumgebung vor.

Herausforderungen an heutige Unternehmen:• Steigende Komplexität der IT-Strukturen
• Multiplattform-Umgebungen
• Notwendigkeit zur Migration auf Win7/Server 2008R2
• Einführung und Einbindung von VDI-Strukturen
• Einbindung von Anwendungs-Virtualisierung
• Zunehmende Individualisierung des Benutzerumfelds,
mobiles Arbeiten und neue Devices

Nutzen durch die AppSense Technologie:• Deutlich kürzere Desktop-Anmeldezeiten
• Personalisierte und konsistente Arbeitsumgebung
auf jedem Endgerät und jeder virtuellen Instanz
• Einheitliche und schlanke Profile pro Benutzer
• Hohe Benutzerakzeptanz
• Einfache Migration der Nutzer zwischen
Plattformen und Betriebssystemen
• Login-Skripte abschaffen
• Richtlinien nur einmal einstellen und auf alle
Desktops anwenden
• Reduzierung der Support- und Verwaltungskosten
• Desktop-Standardisierung

Die systematische Trennung von Benutzer-Betriebssystem, Anwendungen und allen benutzerabhängigen Einstellungen sowie Berechtigungen nennt man User Virtualization. AppSense ist der führende Anbieter für User Virtualization Technologieen und bietet mit dem Environment Manager die entsprechende Software. Der Environment Manager übernimmt die zentrale Verwaltung aller Benutzerprofile. Diese Benutzerprofile können auf alle Desktops angewendet werden, unabhängig davon, ob diese physisch oder virtuell zur Verfügung gestellt werden. Das eröffnet alle Potentiale einer zukunftssicheren und dynamischen Desktopstrategie! Zeitsparend und kosteneffizient lässt sich so die physische oder virtuelle Umgebung betreiben und im gleichen Schritt die Zufriedenheit der Benutzer steigern.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die IT-Experten der CEMA gerne zur Verfügung.

Ergänzend wird ein CEMA IT.workshop zum Thema angeboten, wo Ihnen die Spezialisten von CEMA und AppSense Rede und Antwort stehen.

CEMA IT.workshop „User Virtualisierung“
Wann 01. September 2011, 09:00 bis 13:00 Uhr.
Wo CEMA AG, Alter Wandrahm 15, 20457 Hamburg.

Programm:
1.Vortrag:
Anforderungen an zukunftssichere Desktopstrategien und
Vorstellung der AppSense-Technologie im Detail

2. Vortrag:
Live Demo: AppSense Environment Manager

3. Vortrag:
CEMA präsentiert ein Referenzkunden-Projekt

Ausklang mit kleinem Imbiss

Die CEMA als Spezialist für klassische IT, virtuelle IT und Cloud berät Sie gerne bei allen Fragen rund um die IT-Struktur und unterstützt Sie bei der reibungslosen Implementierung.
CEMA – wir machen Technologien urbar.

Eine Anmeldemöglichkeit ist auf www.cema.de bereitgestellt.


Sonntag, 1. Mai 2011

Wieviel Cloud steckt bereits in Ihrer IT?

Viele Unternehmen beschäftigen sich heute mit der Frage, was Cloud ist und ob sie darauf vorbereitet sind. Um Ihnen die Sicherheit zu geben, die richtige Strategie zu verfolgen und zu prüfen wie weit Ihre IT „Cloud Ready“ ist, hat die CEMA eine Consulting Lösung konzipiert.

Mit Hilfe dieser Consulting Lösung unterstützt CEMA die Unternehmen in folgenden Bereichen:

- Cloud Strategien zu verstehen

- Entscheidungen vorzubereiten und zu untermauern
- Festzustellen wieviel Cloud Ihr Unternehmen bereits betreibt
- Die Bedeutung von Service Level Agreements in diesem Zusammenhang zu verstehen
- Die Ergebnisse für das Management aufzubereiten

Die Leistung wird in Rahmen von Workshops gemeinsam mit Ihnen erarbeitet und bei Bedarf vor Ihrem Management präsentiert.
Die Workshops werden von unseren Spezialisten durchgeführt, die Sie mit einem umfassenden Wissen im Cloud- Bereich unterstützen. Die CEMA betreibt seit 2001 ein IT Service Center und verfügt dadurch über tiefgreifende Praxiserfahrungen auf diesem Gebiet.

Jetzt mehr erfahren und zum IT.forum anmelden unter http://www.cema.de/

Wyse präsentiert auf dem CEMA IT.forum den neuen Zero Client Xenith!

Jetzt zum IT.forum anmelden unter www.cema.de

Der Wyse Xenith – ein Zero Client der nächsten Generation. Speziell für Citrix XenDesktop konzipiert, zeigt der Wyse Xenith, wie viel in der Zahl „Zero“ steckt: So bietet er das Citrix HDX-Ready-Erlebnis bei Null Verzögerung, Null Management, Null Sicherheitsrisiken und (nahezu) Null Energieverbrauch. Der Wyse Xenith wurde entwickelt, um zusammen mit Citrix-Technologie den Return on Investment zu verbessern. Er steht für einen völlig neuen Ansatz im Bereich der intelligenten Desktop Hardware – bei der Investition ebenso wie bei Einsatz und Support. Die kompakte, effiziente Lösung bietet deutlich mehr Leistung als der beste Wettbewerber und verfügt über verschiedene, leistungsstarke und zeitsparende Produktivitäts-Features wie Instant on, Zugang zum Anmeldedialog in nur fünf Sekunden, Gigabit LAN Connectivity sowie optionalen Wireless b/g/n-Zugang. Auch das Management vereinfacht der Xenith entscheidend, da er direkt mit dem XenDesktop Server kommuniziert. Er kümmert sich um die Ersteinrichtung, bezieht Updates automatisch vom XenDesktop Server und bietet, falls überhaupt erforderlich, optimale Kontrollmöglichkeiten. Ein von Wyse und Citrix für den Wyse Xenith entwickelter Citrix Receiver wird in die Engine des Xenith integriert. So ist ein kontinuierlicher Zugang zu zahlreichen bestehenden und kommenden Citrix HDX-Features gewährleistet. Und da keine Windows oder Linux APIs vorhanden sind, an denen Viren andocken könnten, sind beim Wyse Xenith lokale Firewalls und Antivirus-Software unnötig.
Autor: Herr Hagen Dommershausen, Wyse Director Marketing Central & Eastern Europe

Montag, 18. April 2011

Einladung zum IT.forum „Virtualisierung & Cloud“

von Citrix und CEMA
mit Live-Demo

Lassen Sie sich überraschen!
Sie haben schon mehr “Cloud” in Ihrer IT, als Sie denken!



Programm

09:00 Uhr
Cloud - Kür oder Pflicht?- Private, Public, Hybrid Cloud
- Was passt zu welchen Unternehmensanforderungen
- Entwicklung in den kommenden 5 Jahren
Referent CEMA

Drei Bausteine für Cloud-IT:
Virtualisierung, Automatisierung, Standardisierung


09:45 Uhr
1. Baustein - Virtualisierung- Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung
- Server- und Storage-Virtualisierung
- User-Profile-Virtualisierung
- Switch-Virtualisierung
Referent CEMA

10:30 Uhr Kaffeepause

10:45 Uhr
2. Baustein - Automatisierung- Citrix Provisioning Services
Referent Citrix

11:30 Uhr Mittagspause

12:30 Uhr
3. Baustein - Standardisierung- Citrix XenClient mit Live Demo
- “Bring your own PC”
- Citrix Repeater
- Citrix Access Gateway
Referent Citrix

13:15 Uhr
Wieviel Cloud steckt bereits in Ihrer IT?- Identifikation des Cloud-Potenzials in Ihrer IT
- Roadmap zur Cloud-Strategie
Referent CEMA

14:00 Uhr
IT-Spezialisten stehen Ihnen Rede und Antwort


Termine der Veranstaltungsreihe:

25.05. Berlin
25.05. Dortmund
26.05. Frankfurt
21.06. Hamburg
23.06. Hannover
28.06. Mannheim
29.06. München
30.06. Stuttgart

Sie sind herzlich eingeladen!
Programm und Anmeldemöglichkeiten sind unter dem Link
http://www.cema.de/Service/News-Events.html bereitgestellt.

Im IT.forum informieren IT Spezialisten sowie marktführende und innovative Hersteller über wichtige Entwicklungen. Anwender berichten von ihren Erfahrungen, Technologien werden auf Wertschöpfungs- und Innovationspotenzial geprüft.
Kurz - aus Technologien werden Lösungen.

Das IT.forum ist eine halbtägige Fachveranstaltung. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, aktuelle IT-Lösungen kennenzulernen oder Ihr Wissen zu vertiefen. Veranstalter ist die CEMA.


Mittwoch, 16. März 2011

Net-on Gründer Oliver Büring wird Cloud-Chef bei der CEMA

Die CEMA beruft Oliver Büring, den ehemaligen Gründer und Vorstand der net-on AG, in die Geschäftsführung. Als Cloud-Chef soll er den Ausbau mittelstands-spezifischer Lösungen vorantreiben.






Oliver Büring setzt für den Mittelstand auf hybride Cloud-Lösungen bei der CEMA


Die CEMA sieht im Mittelstand großes Potenzial für Rechenleistung und Services aus der Wolke. Vor allem Firmen, die bereits IT-Ressourcen virtuell über das eigene Rechenzentrum bereitstellen, beabsichtigen im nächsten Schritt, diese per Cloud-Computing einfach nach Bedarf über das Internet zu beziehen. Der renommierte Virtualisierungsspezialist will daher sein Lösungsangebot zügig in Richtung Cloud-Computing weiter entwickeln. „Mit Oliver Büring konnten wir einen versierten Manager gewinnen, der die Bedürfnisse der Kunden sehr gut kennt und in maßgeschneiderte Cloud-Services umsetzen kann“, erklärt CEMA Vorstandsvorsitzender Thomas Steckenborn.
Der 47jährige Büring baute als Gründer und Vorstand bei der Mainzer net on AG das Virtualisierungsgeschäft auf. „Die IT so einfach wie Fernsehen“ zu machen ist noch immer sein überzeugtes Ziel, das er nun bei der Cema AG realisieren möchte. Dazu setzt er auf hybride Cloud-Lösungen, die sich nach dem Baukastenprinzip kombinieren lassen. „Unternehmen können einen für sie attraktiven Mix aus Desktop-Applikationen sowie öffentlichen und privaten Cloud-Systemen nutzen“, erläutert Büring. Der Zugriff erfolgt browserbasiert über ein Portal, das die CEMA bereitstellt.

„Die CEMA ist ausgezeichnet aufgestellt. Neben technologischer und konzeptioneller Expertise verfügt sie durch ihre bundesweite Präsenz über die notwendige Nähe zum Kunden. Denn das Vertrauen in den Anbieter ist extrem wichtig“, sagt Büring mit Blick auf die größte Hürde beim Einstieg ins Cloud-Computing: die Bedenken vieler Firmen bezüglich der Datensicherheit. Büring will daher gezielt die Referenzinstallationen ausbauen, damit Kunden sich vor Ort von der Sicherheit der Cloud-Lösungen überzeugen können.

Dienstag, 15. März 2011

IBM-Truck bei CEMA in Hamburg: Einladung für den 6. April 2011


IBM und CEMA laden ein zur Truck Session!
„Mit Virtualisierung auf der Überholspur“

Nutzen Sie die Gelegenheit – der Truck bietet eine einzigartige IT-Infrastruktur mit den aktuellen IBM System x Modellen und Storage-Technologien. Präsentationen zu den Themen Server- und Storage-Virtualisierung sowie VMware-Technologien runden das Programm ab.

Sie können zwischen der Teilnahme am Vormittag oder am Nachmittag wählen.
Pro Session stehen 15 Plätze zur Verfügung. Moderiert wird die Veranstaltung durch IBM und CEMA Spezialisten.

Programm
Truck Session vormittags: 9:00 – 12:00 Uhr
Truck- Imbiss: 12:00 – 14:00 Uhr
Truck Session nachmittags: 14:00 – 17.00 Uhr

Warm Up im IBM-Truck!
- Begrüßung und Truck-Besichtigung

IBM System x als Plattform für Virtualisierung
- Überblick, Neuigkeiten und Trends
- IBM eX5 Technologie im Virtualisierungsumfeld
- BladeCenter Architekturen

Kurzer Boxenstopp

IBM Storage-Virtualisierung für Dynamic Infrastructure
- Storwize V7000
- SAN Volume Controller

Kurzer Boxenstopp

VMware Neuigkeiten und Erweiterungsmöglichkeiten
- Überblick, Neuigkeiten und Trends
- Sinnvolle Erweiterungen bestehender Umgebungen

Veranstaltungsort ist der Parkplatz des Ehemaligen Hauptzollamts in der Speicherstadt, Alter Wandrahm 20, 20457 Hamburg

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 1. April 2011.
Bitte melden Sie sich verbindlich an über www.cema.de.

Montag, 14. März 2011

CEMA gibt Zufriedenheitsgarantie

„Wir garantieren erfolgreiche Projekte!“


Über das Übliche hinaus
geht die CEMA mit ihrer
Zufriedenheitsgarantie. Vorstand
Thomas Steckenborn erläutert im
Interview, wie dadurch die
Qualität von Projekten und die
Innovationskraft der Kunden
gefördert werden.


Herr Steckenborn, die CEMA ist Top-Partner namhafter Technologieunternehmen wie Citrix, DataCore oder IBM. Diese Zertifizierungen erhalten IT-Häuser nur dann, wenn auch die Kundenzufriedenheit stimmt. Warum bieten Sie dennoch eine Zufriedenheitsgarantie an?
Thomas Steckenborn: Gerade weil wir bislang jedes unserer über 3.000 Projekte erfolgreich abgeschlossen haben, können wir eine solche Garantie überhaupt anbieten. Alles andere wäre unseriös. Als Praktiker mit starkem konzeptionellem Background liefern wir immer die vereinbarten Ergebnisse, auch wenn wir dafür bei extrem schwierigen Projekten bis an die Schmerzgrenze gehen müssen. Doch geht es bei der Zufriedenheitsgarantie vor allem um die Befindlichkeit der Kunden. Rein juristisch gesehen kann jeder Kunde reklamieren. Allerdings ist das Einfordern einer Mängelbeseitigung auf juristischem Weg in der Praxis sehr aufwändig. Deshalb sichern wir Kunden einen Anspruch auf 100ige Zufriedenheit zu.

Wie weit reicht dieser Anspruch?
Steckenborn: Sollte ein Kunde tatsächlich einmal nicht zufrieden sein, dann werden zunächst die vertraglich vereinbarten Ergebnisse objektiv überprüft. Bei berechtigten Reklamationen bessern wir auf unsere Kosten nach oder wickeln das Projekt kostenneutral zurück ab – ohne juristisches Hickhack.

Gegen welche Risiken wollen sich Ihre Kunden denn absichern?
Steckenborn: Viele IT-Leiter schrecken davor zurück, neue Technologien oder Produkte einzusetzen. Einerseits wissen sie, dass sie beispielsweise durch Virtualisierung oder Cloud-Computing Verbesserungen im Unternehmen erzielen können. Andererseits ist ein solches Projekt sehr komplex. Virtualisierung bezieht sich ja nicht nur auf einen Bereich wie Storage, Server oder Desktops, sondern auf die gesamte Unternehmens-IT. Das birgt enorme Wettbewerbsvorteile durch verbesserte Abläufe, aber auch technische Risiken. Mit der Zufriedenheitsgarantie erhalten die Kunden die notwendige Sicherheit, ein solches Innovationsprojekt anzugehen. Denn wenn sich der IT-Leiter für die CEMA entscheidet, dann sorgen wir dafür, dass die vereinbarten Ziele ‚on time and in budget‘ erreicht werden.

Kostet die Zufriedenheitsgarantie extra?
Steckenborn: Nein. Die CEMA arbeitet ja permanent mit den aktuellen Technologien und den neuesten Produkten unserer Partner. Deshalb wissen wir auch, welcher Release-Stand geeignet ist, und welche Produkte verschiedener Hersteller sich zu reibungslos funktionierenden Lösungen kombinieren lassen. Dadurch können wir das Projekt verlässlich kalkulieren, ohne beispielsweise fünf Manntage als Puffer für eventuell auftretende Probleme drauf zu schlagen.

Erhalten alle Kunden diese Garantie oder sind daran Voraussetzungen geknüpft?
Steckenborn: Natürlich geben wir keine Blanko-Garantie. Zunächst prüfen wir im Vorfeld sämtliche Faktoren und klopfen beispielsweise die IT-Infrastruktur im Hinblick auf die avisierten Projektziele hin ab. Danach wird gemeinsam mit dem Kunden ein Lösungsszenario entwickelt. Das geschieht in der Regel im Rahmen eines ein- bis zweitägigen Workshops. Erst wenn wir die Rahmenbedingungen kennen, planen und kalkulieren wir das Projekt, so dass sich der Kunde entscheiden kann.

Das bedeutet einen Aufwand für den Kunden, auch wenn er sich im Nachhinein gegen die CEMA entscheidet. Warum lohnt es sich dennoch?
Steckenborn: Die Kunden profitieren auf jeden Fall. Das beweisen die positiven Reaktionen. So wird der Workshop als Bonus angesehen, weil die Kunden dadurch neue Einsichten gewinnen. Etwa über die Stärken und Schwächen ihrer IT-Infrastruktur sowie die Möglichkeiten der neuen Produkte oder ganzer Technologien wie z.B. Virtualisierung oder Cloud Computing. Egal wie sich die Kunden nach dem Workshop entscheiden: Sie verfügen über einen dokumentierten Lösungsbauplan und profitieren von einem deutlich tieferen Wissen.

Mittwoch, 9. März 2011

Thomas Steckenborn als Experte für Cloud im Mittelstand

BITKOM-Forum „Gipfel-Stürmer und Wolken-Macher“ im CeBIT-TV
Am 01. März 2011 nahm Thomas Steckenborn, Vorsitzender des Vorstands der CEMA AG an der Experten-Diskussion „Gipfelstürmer und Wolkenmacher“ teil. Unter diesem Titel informierte die IT-Industrie über Chancen und Risiken der Cloud und diskutierte speziell mit Blick auf den Mittelstand.

Folgende Teilnehmer nahmen unter der Moderation von Herrn Heinz-Paul Bonn an der Diskussion teil:
• Martin Berchtenbreiter, Senior Director Mittelstand und Partner, Microsoft Deutschland GmbH
• Peter Dewald, Geschäftsführer, Sage Software GmbH
• Linda Mihalic, Senior Vertriebsdirektorin Technologie Mittelstand, Oracle Deutschland B.V. & Co, KG
• Thomas Steckenborn, Vorsitzender des Vorstands, CEMA AG
• Oliver Tuszik, Vorsitzender des Vorstands, Computacenter AG & Co. oHG

Das BITKOM-Forum war live von 17:00 bis 17:45 Uhr über das CeBIT-Studio Mittelstand zu sehen und zu hören. Bitte nutzen Sie folgenden Link, um eine Aufzeichnung der Sendung anzusehen:
http://bit.ly/fVQZ1s

Die BITKOM ist das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche. Sie vertritt mehr als 1.350 Unternehmen und repräsentiert damit ca. 90% des deutschen ITK-Marktes, Die Mitglieder-Unternehmen erwirtschaften einen Gesamtumsatz von 135 Mrd Euro. Die BITKOM vereinigt die besten Köpfe und Unternehmen der digitalen Welt.

Freitag, 11. Februar 2011

CEMA auf der CeBIT 2011 - Greifen Sie zu! Ihr CEMA-CeBIT Paket


Sie wollen mehr zu Virtualisierungslösungen von Desktops, Servern und Storage wissen?
Sie sind gespannt auf Neues im Bereich IT-Infrastruktur?
Dann besuchen Sie uns unbedingt auf der CeBIT 2011. Sie finden die CEMA gleich an 2 Standorten:
1. Virtualisierung + Storage Forum Halle 2, Stand A 30 – bei Citrix
2. IBM Halle 2, Stand A10/ 111 –Smarter Infrastructure.

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Technische Highlights: Citrix Virtual Computing
- Anwendungs & Desktop Virtualisierung
- Netzwerk Optimierung & Beschleunigung
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Technische Highlights: IBM smarter Planet
IBM zeigt, was einen smarten Planeten ausmacht, etwa Lösungen für eine Smarter Infrastructure.
Besonderes im Bereich Virtualisierung:
- IBM Storewize V7000 und SAN Volume Controller
- Virtualisierung und Datenreduktion mit IBM Storage
- IBM System x3850 X5, IBM BladeCenter HX5, IBM System x3690 X5.

Technische Highlights: Neu: CAD-Virtualisierung
- Die CEMA-Lösung zur CAD-Virtualisierung im Produktiv-Einsatz.

Die CEMA freut sich auf Ihren Besuch!

Donnerstag, 18. November 2010

Mit virtuellem Fundament dynamisch wachsen

Die Assmann Beraten + Planen GmbH hat Speicher und Server virtualisiert und dadurch die IT-Infrastruktur flexibler und leistungsfähiger gemacht. Der Dortmunder Baudienstleister kann dynamisch wachsen und spart gleichzeitig Hardware und Betriebskosten ein.

Es gibt eigentlich nichts, was die 170 Mitarbeiter der Assmann Beraten + Planen GmbH aus der Fassung bringen könnte. Das Unternehmen plant, steuert und entwickelt bundesweit große, komplexe Bauprojekte. Ebenso engagiert erbringt es aber auch einzelne Leistungen wie das Controlling. Kompetent und hoch motiviert spielen die Dortmunder in der ersten Liga bei den Beratungs-und Planungsunternehmen in Deutschland.

Nicht minder ambitioniert ist die EDV-Abteilung: Sie will auch künftig neue Anforderungen der Fachbereiche flexibel und zügig umsetzen – und hat deshalb Server und Speicher virtualisiert. Denn wann immer die Ingenieure, Architekten oder andere Fachkräfte ans Werk gehen, entstehen riesige Datenmengen. „Wir müssen unzählige Baupläne, Briefe, Protokolle und Berichte sicher speichern und verwalten“, erzählt EDV-Leiter Bernd Platzek. Auch die teilweise winzig kleinen Dateien entpuppten sich in der Vergangenheit als riesige Ressourcenfresser: Backups durchzuführen, mehr Speicherplatz oder neue Server einzurichten, kostete Stunden, wenn nicht gar ein ganzes Wochenende. Die neue Infrastruktur sollte daher nicht nur besonders leistungsfähig und hochverfügbar, sondern auch einfach zu administrieren sein.

Anzahl der Server halbiert
Für die beiden symmetrischen Rechenzentren des Baudienstleisters wurden zwei Storage Area Networks (SAN) eingerichtet. Kernelement ist jeweils ein Server mit der SANmelody-Software von DataCore. Die Storageserver stellen die Plattenressourcen für die VMware-Umgebung mit 2 ESX-Servern bereit. ESX setzt direkt auf dem physischen Server auf und partitioniert ihn in mehrere virtuelle Maschinen. Dadurch lassen sich die Hardwareressourcen dynamisch zuweisen und deutlich besser auslasten. „Wir haben die Server von 22 auf 11 reduziert und den Verwaltungsaufwand drastisch zurückgefahren“, sagt Herr Platzek. „Anstatt für jede neue Applikation einen neuen Server anzuschaffen, legen wir jetzt mit wenigen Mausklicks eine virtuelle Maschine auf dem ESX-Server an oder stellen einen weiteren Citrix-Server in die Farm.“

Mehr Speicherplatz auf Knopfdruck
Das EDV-Team steuert über SANmelody die Größe der Festplatten, die VMware nutzen darf. Acht Terabyte stehen zur Verfügung, davon sind fünf an die ESX-Server gegeben, die den Speicherplatz den virtuellen Maschinen zuteilen. Dadurch lässt sich der Speicherplatz rasch und flexibel skalieren. „Ging uns früher der Speicherplatz aus, war der Aufwand groß. Das kostete uns manchmal fast ein ganzes Wochenende. Jetzt geben wir einfach über SANmelody weitere 100 Gigabyte frei und drücken die ‚ok‘-Taste. Schon ist wieder ausreichend Speicherplatz verfügbar“, sagt Herr Platzek. Ebenso leicht lässt sich jede beliebige Festplatte an die SANmelody-Server anschließen.

Dreimal so schnell speichern
„Die Storage-Lösung ist nicht nur kostengünstig, sondern auch äußerst schnell“, lobt der IT-Leiter. Denn die beiden SANmelody-Server speichern die Daten im RAM zwischen und spiegeln sich synchron. Falls ein System einmal ausfällt, sind die Daten sofort wieder verfügbar. Ein weiterer Vorteil: Die gesamte Umgebung, lässt sich während des laufenden Betriebs warten. „Das klappt reibungslos. Wir verschieben alle virtuellen Maschinen auf einen ESX-Server und führen das Upgrade auf dem anderen Server durch - und umgekehrt“, berichtet Herr Platzek. Das spart Zeit und Nerven, ebenso wie die Datensicherung mithilfe der Snapshot-Technologie. Während der VMware-Server das normale Backup durchführt, packt er gleichzeitig alle Änderungen des laufenden Betriebs in eine gesonderte Datei. Im Anschluss integriert VMware die nachträglichen Änderungen in die Backup-Datei. „Wir sind sehr viel flexibler und schneller geworden. Mittags um 12 können wir das Backup starten, ohne den Betrieb zu stören, und brauchen dazu nur noch ein Drittel der Zeit“, freut sich Herr Platzek.

Der EDV-Leiter ist hoch zufrieden mit der Lösung: „Die neue Landschaft ist leicht administrierbar und hoch performant. Dadurch können wir die Fachbereiche noch effizienter unterstützen, ohne einen weiteren Mitarbeiter einstellen zu müssen. EDV-technisch spielen wir damit im Baubereich ganz vorne mit.“ Auch die Zusammenarbeit mit der Cema AG möchte er nicht mehr missen. Die Kompetenz und das Zwischenmenschliche überzeugten sofort. „Wir sind froh, einen solchen Partner gefunden zu haben und werden künftig auch weitere IT-Projekte mit der Cema durchführen“, resümiert Herr Platzek zufrieden.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sysprep 1, 2, 3 - vorbei!

Man lernt ja tatsächlich niemals aus. ;-)


Heute war ich bei einem Kunden, bei dem wir eine virtuelle XenApp 5-Umgebung (unter VMware vSphere 4) auf Basis von Windows Server 2008 x64 betreiben.


Unser Wunsch war, es das Rapid Deployment der Farm so zu gestalten, dass aus einem ge-sysprep-ten Template alle weiteren Farmmitglieder gecloned werden.


Das ist ein an sich bewährtes Verfahren für "kleine" XenApp-Farmen (ich würde sagen bis hinzu ca. 5 bis 10 logischen Servern) und hat über Jahre hinweg auch sehr gut funktioniert.


Nun weiß man ja, wie das ist: man baut so ein Image hat es fertig und syspreped es. Ach "mérde!" eine Kleinigkeit vergessen, also kurz noch einmal anpassen das Image und noch einmal syspreppen. Dann einen Monat (und viele Microsoft Patchdays) später, kommt die Erkenntnis, dass man mal wieder an das Image ranmüsste. Also ein drittes mal syspreppen. Die Welt ist immer noch in Ordnung.


Versucht man es jetzt aber dann - aus welchem Grund auch immer - ein viertes Mal, wird man bitter enttäuscht.


Beim Versuch Sysprep (mit der Generalisierungs-Option) aufzurufen, hagelt es bitterböse Fehlermeldungen, die unter %windir%\System32\Sysprep\Panther\Setuperr.log nachzulesen sind.



Fehler [0x0f0082] SYSPRP LaunchDll: Fehler beim Ausführen von "C:\Windows\System32\slc.dll, SLReArmWindows', ist aufgetreten Fehlercode-1073425657 zurückgegeben



Fehler [0x0f0070] SYSPRP RunExternalDlls: Fehler beim Ausführen Registrierung Sysprep DLLs, die Ausführung von Sysprep anzuhalten. DwRet =-1073425657



Fehler [0x0f00a8] SYSPRP WinMain: Treffer Fehler während der Verarbeitung Sysprep Anbieter verallgemeinern, hr = 0xc004d307



Tja, googled man ein wenig, findet man in der Microsoft Knowledgebase folgende Hinweise:


Ursache: This error may occur if the Windows Software Licensing Rearm program has run more than three times in a single Windows image.



Lösung: To resolve this issue, you must rebuild the image.


Also, man darf sein Image neu bauen.


Der KB-Artikel von Microsoft verwirrt im ersten Moment ein wenig. Dort heißt es: To work around this issue, use the "SkipRearm" setting in an XML answer file (Unattend.xml) to skip the Rearm process when you build the Windows Vista image.


Von einem Workaround kann aber nicht die Rede sein. Denn was hier nicht steht ist, dass man *vor* dem dritten Mal Syspreppen die unattend.xml hätte erstellen müssen, die das sog. "rearm"-ing des Builds verhindert.


Für mich war das echt neu und somit hielt sich die Begeisterung echt in Grenzen.


Ich kann nur von Glück sagen, dass der Kunde ein nicht ganz frisches Backup (Stand Sysprep zum Ersten) "auf Tasch" hatte. Mit dem Stand hatte ich also noch zwei Schuss frei und konnte somit also das Rapid Deployment der Umgebung durchführen.


Es bestätigte sich also was ich schon seit Jahren predige: Cloneing von XenApp-Servern gilt es zu vermeiden. Automatisierte Installationen (á la WDS, WIM, OSD, NetInstall) oder besser noch die Königslösung mit dem Citrix Provisioning Server sind das einzig wahre.


Wieder ein Stückchen schlauer...


Übrigens: NewSID von Sysinternals funktioniert auch nicht unter Windows Server 2008 x64 und unter 2008 R2 schon mal gar nicht.


Momentan ist mir keine andere Technologie bekannt, mit der ich doch noch Microsoft-konform die SID des Clones anpassen könnte.


Ach ja: Schuld ist natürlich die dämliche (Sorry MS...) Produktaktivierung die trotz eines laufenden KMS keine dritte Aktivierung zulässt.



Samstag, 15. August 2009

Rechnen sich VDIs...?

[For an english version of this article - please click here.]

Da ich ein großer Fan von Energie-Einsparungen bin, rechne ich in diesem Artikel einmal die Energie-Einsparungen durch die Einführung einer VDI-Lösung aus, um den ökologischen und auch zum Teil den ökonomischen Sinn einer VDI-Einführung zu bestimmen. Hierzu treffe ich die folgenden Annahmen:
  • Der zu beauftragende System-Integrator implementiert einen Automatismus, der die Hypervisoren in der Nacht herunterfährt.
  • Auf shared storage zur Speicherung der virtuellen Maschinen wird verzichtet, da ein normaler PC auch keine Hochverfügbarkeitsfunktionen hat.
  • Es handelt sich bei den zu virtualisierenden workloads um Durchschnitts-Office-Benutzer mit eigenentwickelter (Terminalserver-untauglicher) Software, deshalb wird mit 4 VMs je CPU-Kern des Hypervisors gerechnet.
Energieeinsparungen sind bei VDIs nur durch den Austausch der Arbeitsplatz-PCs durch Thin-Clients (TC) möglich. D.h. wir ersetzen den Energiebedarf eines PC durch den Energiebedarf eines TC.

Stromverbrauch(PC) - Stromverbrauch(TC) = Einsparung je Arbeitsplatz

Um das Ganze noch mit Zahlen zu unterlegen nehmen wir an, dass wir einen DELL Optiplex 740n (dieser verbraucht 60 - 90 Watt, d.h. wir rechnen mit 75 Watt) [1] durch einen Igel UD2 (dieser verbraucht 13 - 20 Watt, d.h. wir rechnen mit 17 Watt) [2] ersetzen. Dann erhalten wir die folgende Energieeinsparung je Arbeitsplatz:

75 Watt - 17 Watt = 58 Watt

Nun müssen wir berechnen, wie viele PCs durch einen Hypervisor abgebildet werden können. Hierbei orientieren wir uns an der Annahme, dass wir je CPU-Kern des Hypervisors 4 virtuelle Maschinen betreiben können. Also können wir auf einem Standard-Server (2x Quadcore-CPU) 8x4=32 virtuelle Maschinenen betreiben.
Um nun den Stromverbrauch dieses Hypervisors zu berechnen, nehmen wir das folgende Modell mit der dargestellten Ausstattung der Firma DELL an:

Poweredge R610
2x Intel Xeon X5560 2,8 GHz
48 GB RAM
6x 146GB 15k SAS HD

Wen man nun diese Daten in den Energy-Calculator von DELL [3] einträgt wird errechnet, dass dieser Server bei 100% Auslastung 412 Watt verbraucht. Die Energie-Einsparung, die wir mit diesem Server erwirtschaften, beläuft sich auf:

32 VMs x 58 Watt = 1856 Watt.

Für den Server selbst müssen wir aber folgenden Gesamt-Stromverbrauch berechnen:

412 Watt (Strom) + 618 Watt (Kühlung) = 1030 Watt

D.h. wir haben im Endeffekt nur noch eine Energie-Einsparung von:

1856 Watt - 1030 Watt = 826 Watt (je 32 Arbeitsplätze)

Diese Energie-Einsparung summiert sich dann auf 9,9 kWh am Tag (bei 12 Stunden Betrieb von 32 Arbeitsplätzen).

Soweit, so gut. Wie sieht das aber aus ökonomischer Sicht aus? Wenn man einen Strompreis von 14 Cent/kWh annimmt, so erhält man eine monetäre Einsparung von:

9,9 kWh x 0,14 €/kWh = 1,38 € (am Tag)

Nun ist es leider so, dass die von mir angenommene VDI-Lösung auch ein bissel Geld kostet - grob gerechnet ergeben sich die folgenden Anschaffungskosten:

6.000 € für Hardware
4.000 € für Software
3.000 € für Dienstleistung

D.h. wiederum, dass wir den return on invest nach wie vielen Tagen/Jahren erreicht haben...?:

13.000 € / 1,38 €/Tag = 9420 Tage = 25,8 Jahre ;-)

Somit sieht es auf den ersten Blick erst einmal so aus, dass die Einführung von VDI nicht wirtschaftlich ist. Allerdings sind in dieser Rechnung nur die monetären Einsparungen berücksichtigt, welche direkt durch die Energie-Einsparung erwirtschaftet werden. Bei guter Ausführung können mit VDI aber auch die folgenden Einsparungspotenziale realisiert werden:
  • Zentralisierung der Software-Bereitstellung/Verteilung
  • Einsparungen durch Verringerung der Ausfallzeiten der Arbeitsplatz-Computer
  • Einsparungen bei der Turnschuh-Administration
Weiterhin sieht man an der obigen Rechnung, dass eine kleine Änderung eines Parameters sehr große Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben kann. Wenn man z.B. anstelle des Igel UD2 den Wyse S10 (6,6 Watt) [4] einsetzt, so kommt insgesamt eine Energie-Einsparung von 13,9 kWh am Tag (bei 12 Stunden Betrieb und 32 Arbeitsplätzen) heraus. Weiterhin beschränkt sich diese Rechnung auf die Bereitstellung von 32 Arbeitsplätzen - Bei 300 Arbeitsplätzen oder mehr sieht die Rechnung aufgrund niedrigerer Anschaffungskosten je Arbeitsplatz natürlich auch schon anders aus.

PS: Die mögliche monetäre Einsparung bei der Anschaffung eines TC gegenüber der Anschaffung eines PC habe ich bewusst vernachlässigt...
PPS: Die wirtschaftlichste Lösung ist mit Sicherheit eine Kombination aus VDI und Terminalservices, da die Kosten je Desktop hiermit deutlich verringert werden. (Mit der in diesem Artikel verwendeten Serverhardware lassen sich durchaus 120 Desktops bereitstellen - Stichwort: XenApp auf XenServer)
PPPS: Wenn es in ihrem Unternehmen um eine reine Green-IT Offensive im ökologischen Sinn geht, so empfehle ich Ihnen den Artikel "The five things you should know about Green-IT baselines" [5].

[1] http://www.dell.com/downloads/global/corporate/environ/comply/optix_740_dcne.pdf
[2] http://www.igel.de/igel/,content_id,9702,navigation_id,3099,_psmand,11.html
[3] http://www.dell.com/calc
[4] http://www.wyse.com/products/hardware/thinclients/S10/index.asp
[5] http://greenercomputing.com/blog/2009/08/05/five-things-green-it-baselines

Montag, 27. Juli 2009

Lizensierung von Windows Server Betriebssystemen in virtuellen Umgebung

Ich freue mich sehr über Feedback auf unserem Blog und möchte aus diesem Grund gerne auch direkt auf ein anonymes Kommentar zu meinem Artikel "Liebe Microsoft, darf ich das jetzt eigentlich auch virtualisieren?" eingehen.

Microsoft lebt zu einem großen Teil, oder auch zum größten Teil, durch den Verkauf seiner Windows Betriebssysteme. Das Lizensierungsmodell für die Betriebssysteme wurden zu einer Zeit entwickelt zu der Virtualisierung noch eine Nieschenlösung war und Windows Server noch auf physikalische Hardware installiert wurde - soll übrigens heutzutage auch noch vorkommen! ;) Aus diesem Grund sind Windows Server Lizenzen auf eine physikalische Hardware gebunden, auch wenn Sie virtuell genutzt werden.

Mit dem Kauf einer Windows Server Lizenz erhält man immer eine Lizenz zur Installation des Betriebssystems auf eine physikalische oder virtuelle Hardware. Weiterhin gibt es Editionen (Enterprise, Datacenter) die es auch erlauben mehr als eine virtuelle Maschine mit dem Betriebssystem zu bestücken.
  • Window Server 2008 Standard beinhaltet eine physikalische und eine virtuelle Lizenz
  • Windows Server 2008 Enterprise beinhaltet eine physikalische und vier virtuelle Lizenzen
  • Windows Server 2008 Datacenter beinhaltet eine physikalische und unlimitierte virtuelle Lizenzen
Hierbei muss man beachten, dass sich diese Lizensierung auch wieder auf eine Hardware bezieht, d.h. installiere ich auf eine Hardware Windows Server 2008 in der Enterprise Edition, so darf ich auf dieser Hardware, und nur auf dieser Hardware, auch vier virtuelle Windows Server 2008 Instanzen betreiben, z.B. mit Hyper-V.

Nutze ich nun eine andere Virtualisierungslösung wie z.B. VMware vSphere oder Citrix XenServer, darf ich, wenn ich wieder die Windows Server 2008 Enterprise Edition habe, auch hier vier virtuelle Windows Server betreiben, aber nicht fünf - warum? Die erste Lizenz, welche für die physikalische Hardware bestimmt ist, darf auch nur auf physikalischer Hardware installiert werden. Da hier aber nun ESX oder XenServer auf der Physik läuft, fällt diese Lizenz weg.

Möchte ich nun mehr als vier virtuelle Windows Server Instanzen betreiben, muss ich natürlich weitere Lizenzen, entsprechend der Anzahl der zusätzlichen virtuellen Maschinen, kaufen.

Diese Lizensierung bezieht sich momentan nur auf ein physikalische System, welches eine entsprechende Anzahl von virtuellen Maschinen betreibt. Was passiert nun aber wenn ich Features wie VMotion (XenMotion, Live Migration) oder High Availibility (automatischer Neustart einer virtuellen Maschine bei Ausfall eines Hostsystems) nutzen möchte?
In diesem Fall muss ich für die virtuellen Maschinen, welche diese Features nutzen sollen, die Lizenz mehrfach vorhalten! Möchte ich also 10 virtuellen Maschinen ermöglichen via Live Migration auf einen weiteren Virtualisierungsserver (ESX, Hyper-V oder XenServer) umzuziehen, brauche ich auf beiden Virtualisierungsservern (Quelle- und Ziel) jeweils 10 Lizenzen. Habe ich also z.B. 10 Hostsysteme, möchte diese in einem Clusterverbund betreiben und möchte auf jedem Hostsystem 10 virtuelle Maschinen mit Windows betreiben, so brauche ich im Endeffekt 100 Windows Server Lizenzen.

Hier auch nochmal das Rechenbeispiel zu dem anfänglich genannten Blogeintrag:
In einem VMware Cluster mit 10 physikalischen Hosts benötigen wir PRO WINDOWS VM 10 Windows OS Lizenzen, da sich die Windows Workload durch vMotion auf jedem der physikalischen Hosts befinden kann. Fahren beispielsweise 200 Windows VMs in einem 10-Node VMware Cluster, so müssen 2000 Windows Lizenzen bereitgestellt werden, um den vertraglichen Bindungen gerecht zu werden.
Dies ist ein realer Fakt und muss beachtet werden! Grund hierfür ist, wie bereits erwähnt, das Windows Server Lizenzen auf physikalische Hardware gebunden sind.

Nichtsdestotrotz hat man durch die oben genannten Lizensierungsmöglichkeiten (Enterprise, Datacenter) gewisse Einsparungspotentiale, die ich nun in einem kleinen Rechenexample aufzeigen werden. Ich werde hierbei nur die Kosten der Windows Lizenzen und nicht die Kosten der Virtualisierungslösung selbst betrachten.

Von folgenden Preisen gehe ich bei meinen Berechnungen aus:
  • Windows Server 2008 Standard kostet pro Server (1-4 CPUs) 719$
  • Windows Server 2008 Enterprise Edition kostet pro Server (1-8 CPUs) 2334$
  • Windows Server 2008 Datacenter Edition kostet pro CPU-Socket 2381$
Weiterhin gehe ich von einer VMware vSphere Infrastrukur mit 10 Hostsystemen (ESX-Server mit jeweils zwei CPU-Sockets) und 200 Windows VMs aus. Dies entspricht heutzutage einer sehr typischen Architektur.

Bei einer Windows Server 2008 Standard-Lizensierung würde man das ganze wie folgt berechnet:
(10 Hostsysteme x 200 Windows VMs) x 719$ = 1 438 000$

Bei einer Windows Server 2008 Enterprise-Lizensierung würde die Formel wie folgt aussehen:
(10 Hostsysteme x (200 Windows VMs / 4)) x 2334$ = 1 167 000$
Hierbei werden die VMs durch 4 geteilt, da ja eine Enterprise-Lizenz vier virtueller Lizenzen beinhaltet.

Bei einer Windows Server 2008 Datacenter-Lizensierung fällt das Rechenexample wie folgt aus:
(10 Hostsysteme x 2 CPU Sockets) * 2381$ = 47620$
Da hier die Lizensierung auf CPU-Socket-Basis passiert und anschließen eine unlimitierte Anzahl von virtuelle Maschinen auf einer Physik betrieben werden kann, fällt die Anzahl der virtuellen Maschinen bei der Berechnung nicht ins Gewicht.

Man sieht recht schnell, dass sich in einem Virtualisierungsumfeld der Einsatz der zunächst teurer wirkenden Datacenter-Lizenzen auf alle Fälle lohnt. Natürlich kann die Rechnung in einem kleineren Umfeld (2 Host-Systeme und eine handvoll VMs) auch nicht aufgehen und die Lizensierung auf Basis von Standard-Lizenzen günstiger sein.

Microsoft bietet auch hier zwei nette Windows Server Virtualization Calculators, welche bei der Bestimmung der besten Lizensierung hilfreich sind.

Wer sich das ganze im Detail anschauen möchte, den verweise ich gerne auf folgende Dokumente von Microsoft:
  1. Windows Server 2008 Licensing Overview
  2. Licensing Microsoft Server Products in Virtual Environments
  3. Licensing Microsoft Windows Server 2008 to Run with Virtualization Technologies
Ich hoffe damit die Lizensierung von Microsoft Windows Server 2008 in virtuellen Umgebungen etwas klarer gemacht zu haben.

Samstag, 27. Juni 2009

Update für Windows (KB958559) - Windows 7 Virtual PC

Was lese ich da? Windows Virtual PC - Nachfolger von Virtual PC 2007...? [1a]

Hier meine ersten Eindrücke:
Der Download [1b] ist denkbar klein (4,88 MB) und hat das neue Dateiformat .msu (Eigenständiges Microsoft Update-Paket). Die Installation dieser Datei fordert dann wie erwartet zum Neustart des Windows 7 (RC1 ist Voraussetzung) Rechners auf - Den Neustart kann man dann auch gleich zum Aktivieren von VT im BIOS benutzen (Vorsicht: Trusted Execution [2] wird noch nicht unterstützt und sollte ausgeschaltet bleiben.). Nach dem Neustart hat man dann einen neuen Ordner mit dem Namen "Windows Virtual PC" im Startmenü.


Klickt man nun auf den Punkt "Virtuelle Computer", so öffnet sich ein neuer Ordner unter dem angemeldeten Nutzerprofil und man sieht, dass der Windows Virtual PC komplett in Windows bzw. den Windows Explorer integriert ist.

So, nun aber mal auf "Virtuellen Computer erstellen" geklickt...
Und schon öffnet sich ein ganz normaler Windows 7 Dialog, der die Parameter der VM abfragt. Danach sieht man dann die Maschine in seinem VM-Ordner. Starten der VM heißt allerdings nicht "Starten" sondern "Öffnen" ;-)
Die Einstellungen der VM sehen folgendermaßen aus:

Am spannendsten fand ich hier den Punkt "Autoveröffentlichen", der die folgende Beschreibung und einen leeren Hilfe-Eintrag aufweist :)
Sie können dem Menü "Start" Verknüpfungen mit den auf dem virtuellen Computer installierten Programmen hinzufügen. Die Virtual PC-Integrationkomponenten müssen installiert sein, um diese Einstellungen zu aktivieren.

Wow - Das muss ich ausprobieren. Also mal auf den Eintrag "Virtual Windows XP" im Startmenü geklickt und die Datei VirtualWindowsXP.msi (456 MB) von Microsoft heruntergeladen. Dann die Datei installiert - Dabei wird dann eine VM mit Windows XP SP3 erstellt. Nachdem die VM gestartet war, erhielt ich dann einen zusätzlichen Ordner im Startmenü meines Windows 7 der den Namen "Virtual Windows XP Anwendungen" trägt. In diesem Ordner findet man dann aber mangels installierter Anwendungen in der VM nur den "Windows Katalog", der den Internet Explorer startet...
Und schon hatte ich ein Windows 7 Laptop mit einem Internet Explorer in der Version 8 und einem in der Version 6 (aus der VM mit Windows XP).

OK, so weit so cool - Wie funktioniert das Ganze?
Zu allererst erzählt uns die Liste der installierten Software in der Windows XP VM, dass nur die folgenden zwei Komponenten erforderlich sind:
  • Hotfix für Windows XP (KB961742-v3) [3]
  • Virtual PC-Integrationskomponenten (werden wie VMware-Tools aus der VM-GUI heraus installiert - iso mounten ;-))
Dann mal kurz aus dem virtuellen IE6 heraus eine Kommandozeile geöffnet (Datei>>Öffnen>>C:\Windows\System32\cmd.exe>>Rechtsklick>>Ausführen als) und mit netstat und hostname verifiziert, dass Microsoft den einfachsten aller Wege geht: Sie nutzen einfach nur die neuen Fähigkeiten des Remote-Desktop-Protokolls (die sie, wie immer, von Citrix gelernt haben) - rdp benutzt den tcp-Port 3389 [4] ;-).

Fazit:
  • Windows 7 wird von Tag zu Tag interessanter und wird Microsoft eine Menge Umsatz bringen.
  • Diese Funktionalität ermöglicht es z.B. Webentwicklern drei verschiedene Versionen des Internet Explorers auf ihrem Notebook mit sich rumzuschleppen.
  • Die Allianz zwischen Citrix und Microsoft funktioniert gut - Microsoft hat gelernt seamless Applications zu bauen.
  • Die Microsoft Entwickler orientieren sich eventuell sogar an Innovationen aus der Mac-Welt (siehe VMware Fusion - Unity View).
  • In der IT wird häufig der offensichtliche Weg (Nutzung von RDP) beschritten...
[1a] http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/default.aspx
[1b] http://www.microsoft.com/downloadS/details.aspx?familyid=65E1C5EB-DF9B-415F-B2D6-27F6EF5DCEB9&displaylang=en
[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Trusted_Execution_Technology
[3] http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=943b6ac7-87f2-45df-a516-21321d559ac3&displaylang=en
[4] http://www.chebucto.ns.ca/~rakerman/port-table.html

Freitag, 22. Mai 2009

Virtualisierung von ISA Servern

Kürzlich habe ich bei einem Kunden einen ISA Server 2006 in einer VM unter XEN Server installiert. Anfangs lief auch alles gut, bis ich die Web-Veröffentlichung des Exchange-Servers von einigen Servern testen wollte.

Von einigen Servern lief's ohne Probleme, andere liefen beim Verbinden mit Port 443 in einen Timeout. Es stellte sich heraus, daß alle Server, die auf dem gleichen XEN-Server wie der ISA Server liefen, KEINE HTTPS-Verbindung aufbauen konnten (Ping z.B. ging!), von allen anderen Servern aus ging es.

Ursache ist das Feature "TaskOffloading", das mittlerweile standardmäßig bei Windows Server 2003 aktiviert ist. Nachdem TaskOffloading per Registry auf dem ISA Server deaktiviert wurde (http://support.microsoft.com/Default.aspx?scid=kb%3ben-us%3b904946&x=9&y=15), klappte dann auch die Verbindung von VMs, die auf dem gleichen Host liefen.

Ich hab's noch nicht getestet, aber ich vermute, daß das gleiche Problem auch unter ESX und Hyper-V auftreten wird...